20.03.2017 - Tierseuchenrechtliche Verfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest - Aufhebung des Beobachtungsgebietes um Groß Siemen

Auf der Grundlage

  • des § 56 der Geflügelpest-Verordnung vom 8. Mai 2013 (BGBl. I S. 1212),
  • der §§ 6 und 24 des Gesetzes zur Vorbeugung vor und Bekämpfung von Tierseuchen (Tiergesundheitsgesetz – TierGesG) vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1324)
  • des § 4 der Landesverordnung zur Übertragung von Ermächtigungen und über Zuständigkeiten auf dem Gebiet des Tierseuchenrechts vom 2. Juli 2012 (GVOBl. M-V S. 301), geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 4. Juli 2014 (GVOBl. M-V S. 306)
  • des § 1 des Ausführungsgesetzes zum Tiergesundheitsgesetz (TierGesGAG M-V) vom 4. Juli 2014 (GVOBl. M-V S. 306) in den jeweils geltenden Fassungen, wird Folgendes angeordnet:


Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Hausgeflügelbestand in 18236 Kröpelin /Groß Siemen, bei dem das hochpathogene Geflügelpestvirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen worden war, wird mit Wirkung vom 20.03.2017 das Beobachtungsgebiet aufgehoben.

Betroffen sind folgende Gemeinden und Orte:

  • Stadt Kröpelin mit den Ortsteilen Kröpelin, Boldenshagen, Brusow, Detershagen, Diedrichshagen, Hanshagen, Hundehagen, Jennewitz, Klein Nienhagen und Parchow Ausbau, Groß Siemen, Klein Siemen, Schmadebeck, Altenhagenund Einhusen,
  • Gemeinde Satow mit den Ortsteilen Satow, Lüningshagen, Rederank, Anna Luisenhof Berendshagen, Clausdorf, Dolglas, Gerdshagen, Gorow,  Hanstorf Groß Nienhagen, Hastorf, Heiligenhagen, Hohen Luckow, Horst, Klein Bölkow, Konow, Miekenhagen, Püschow, Pustohl, Radegast, Reinshagen, Steinhagen und Rosenhagen,
  • Gemeinde Retschow mit dem Ortsteil Retschow, Fulgenkoppel, Glashagen, Quellental und Stülow,
  • Stadt Bad Doberan mit den Ortsteilen Bad Doberan und Althof,
  • Gemeinde Carinerland mit Ortsteilen Alt Karin, Bolland, Danneborth, Kamin, Krempin, Moitin, Neu Karin und Ravensberg,
  • Gemeinde Biendorf mit Ortsteilen Gersdorf, Hof Jörnstorf, Jörnstorf-Dorf, Körchow, Lehnenhof, Parchow, Sandhagen, Uhlenbrook, und Westenbrügge, die
  • Gemeinde Hohenfelde mit Hohenfelde, Ivendorf und Neu Hohenfelde, Nienhagen, die
  • Gemeinde Reddelich mit Reddelich und Brodhagen,
  • Gemeinde Steffenshagen mit Nieder Steffenshagen und Ober Steffenshagen, der
  • Gemeinde Bartenshagen-Parkentin mit dem Ortsteilen Hütten, Neuhof und Bollbrücke,
  • Gemeinde Jürgenshagen mit den Ortsteilen Jürgenshagen und Woktent.


Begründung:
In diesem Gebiet wurden die Schutzmaßregeln entsprechend § 27 Geflügelpest-Verordnung angeordnet, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
Gemäß § 44 Geflügelpest-Verordnung sind die angeordneten Schutzmaßregeln aufzuheben, wenn das hochpathogene Geflügelpestvirus vom Subtyp H5N8 nicht mehr nachgewiesen wird. Die Zuständigkeit zum Erlass der Allgemeinverfügung ergibt sich aus § 1 des Ausführungsgesetzes zum Tiergesundheitsgesetz. Dem gemäß sind die Landräte der Landkreise bzw. die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte die zuständige Behörde für die Durchführung des Tiergesundheitsgesetzes, der aufgrund des Tiergesundheitsgesetzes erlassenen Verordnungen sowie der unmittelbar geltenden Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft im Anwendungsbereich des Tiergesundheitsgesetzes.

Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen diese Tierseuchen-Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Landkreis Rostock, Der Landrat, Am Wall 3-5 in 18273 Güstrow schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.


Im Auftrag


DVM E. Dey
Amtsleiterin
 

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