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08.07.2019 - Rückschlag beim Breitbandausbau - Neuausrichtung in zwei Fördergebieten nötig

Für zwei Breitband-Projektgebiete im Nordwesten des Landkreises Rostock wird es eine deutliche Verzögerung beim flächendeckenden Glasfaserbau geben. Am Montag hat Wirtschaftsdezernent Romuald Bittl betroffene Städte und Gemeinden informiert und Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Gründe dafür sind der mögliche Wegfall der Bundesförderung in einem der Gebiete und der Rückzug des vorgesehenen Bauunternehmens aus dem nicht mehr förderfähigen und einem benachbarten Breitband-Projektgebiet. 

In den Breitband-Fördergebieten LRO23_04* und LRO24_06** verzögert sich der flächendeckende Glasfaser-Ausbau. „Das ist ein Rückschlag für den Breitbandausbau im Landkreis Rostock. Wir haben davor gewarnt, dass der sogenannte eigenwirtschaftliche Ausbau in einigen Gemeinden die Förderung durch den Bund gefährdet. Dieses Risiko ist Realität geworden“, erklärte Wirtschaftsdezernent Romuald Bittl am Montag bei einem Gespräch mit betroffenen Städten und Gemeinden.

Ein Telekommunikationsunternehmen hatte bereits um Kunden beispielsweise in Gemeinden des Amtes Warnow-West geworben und mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau begonnen, während das Förderprogramm des Bundes schon lief. „Damit sind die Berechnungsgrundlagen für die Bundesförderung hinfällig. Hinzu kommt, dass der eigenwirtschaftliche Ausbau leider nicht flächendeckend, sondern nur da, wo es sich gelohnt hat, stattgefunden hat“, sagte Romuald Bittl. Von den ursprünglich beantragten 2800 Adressen sind im Projektgebiet LRO24_06 nur 500 übrig. Der ursprüngliche Plan und die damit beantragte Bundesförderung sind hinfällig. Das für den geförderten Leitungsbau vorgesehene Unternehmen hat sein Angebot deswegen zurückgezogen. Von der Rücknahme betroffen ist auch das angrenzende Projektgebiet LRO23_04. Dieses sollte von demselben Unternehmen erschlossen werden.

„Wir haben intensiv nach Lösungen gesucht. Dieser Prozess war eine bisweilen frustrierende Erfahrung“, machte Baudezernent Bittl klar. Erst in der vergangenen Woche eröffnete sich dem Landkreis ein Weg, der doch noch den flächendeckenden Breitbandausbau ermöglichen könnte. „Wir wollen dabei mit einem Telekommunikationsunternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern und der atene KOM als Beauftragter des Bundes für den Breitbandausbau zusammenarbeiten“, erläuterte Dezernent Bittl.

Für das Ausbaugebiet LRO23_04 soll das Ausschreibungsverfahren wiederholt werden, um schnell zum Breitband-Ausbau zu kommen.

Für das Gebiet LRO24_06 sind dagegen ein neuer Zuschnitt und eine neue Ausschreibung notwendig, um die verbliebenen Adressen an das geförderte Glasfasernetz anzuschließen.

Die Vorbereitungen sollen in enger Abstimmung mit den betroffenen Städten und Gemeinden erledigt werden, um zügig zum Ziel zu kommen.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir zum flächendeckenden Glasfaser-Ausbau im gesamten Landkreis kommen, inklusive der beiden Gebiete, die jetzt eine Verzögerung erleben“, sagte Romuald Bittl abschließend. 

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*LRO23_04: Kröpelin, Bastorf, Reddelich, Retschow, Steffenshagen, Wittenbeck 

**LRO 24_06: Bartenshagen-Parkentin, Hohenfelde, Kritzmow, Lambrechtshagen, Stäbelow, Ziesendorf

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