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09.10.2019 - Gesundheitsamt rät: Jetzt gegen Grippe impfen lassen

Impfung

Das Gesundheitsamt rät, sich in den kommenden Wochen beim Hausarzt oder im Gesundheitsamt gegen die Virusgrippe, auch Influenza genannt, impfen zu lassen.

Die echte Virusgrippe (Influenza) führt in jedem Winter zu Erkrankungswellen, die erhebliche individuelle und gesellschaftliche Auswirkungen haben. Sie ist eine oftmals unterschätzte Erkrankung, da sie sich manchmal kaum von einer harmlosen Erkältung unterscheidet. 

In der vergangenen Grippesaison 2018/2019 wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises Rostock insgesamt 1065 Influenza-Erkrankungen gemeldet. Bei dieser Zahl handelt es sich aber nur um die Spitze des Eisbergs, da nicht alle Erkrankten zum Arzt gehen und der behandelnde Arzt nicht bei jedem Krankheitsverdacht einen Abstrich zur Diagnostik durchführt.   

Die Ansteckung mit Influenzaviren erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, die insbesondere beim Husten oder Niesen entstehen und über eine geringe Distanz auf die Schleimhäute der Atemwege von Kontaktpersonen gelangen können. 

Die Erkrankung beginnt plötzlich mit Schüttelfrost, hohem Fieber, starkem Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und Halsschmerzen. Gefürchtete Komplikationen sind u.a. Lungenentzündungen, Entzündungen des Herzmuskels und des Gehirns. 

Von schweren Krankheitsverläufen betroffen sind besonders ältere Menschen und Personen mit chronischen Grundkrankheiten. Auch eine Schwangerschaft erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf. Bei Kindern treten häufig Mittelohrentzündungen auf, aber auch bei ihnen sind schwere Verläufe möglich. 

Das Risiko einer Infektion kann durch das Einhalten von Standardhygienemaßnahmen, wie zum Beispiel Händewaschen und Abstandhalten zu Erkrankten, vermindert werden. 

Die effektivste und sinnvollste Vorbeugemaßnahme ist jedoch die Impfung. Sie sollte vor allem rechtzeitig erfolgen. Der beste Zeitpunkt für die Impfung ist im Oktober oder November.

Der aktuelle Vierfach-Impfstoff schützt gegen die wichtigsten vier zu erwartenden Grippevirusvarianten.

Der Impfschutz beginnt frühestens nach einer Woche und ist nach zwei Wochen vollständig. 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung  insbesondere für Personen, die bei einer Grippeerkrankung ein erhöhtes Risiko für schwere Komplikationen haben.

Das sind Menschen, die über 60 Jahre alt sind, Personen ab einem Alter von 6 Monaten mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer bestehenden Grunderkrankung, wie zum Beispiel chronische Herz-,  Lungen-, Leber-, Nieren- oder Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel Diabetes mellitus), Immundefekte oder neurologische Erkrankungen. Die Impfung wird auch für gesunde Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel empfohlen, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung unabhängig vom Schwangerschaftsstadium.

Weiterhin sollten sich Bewohner*innen von Alten- und Pflegeheimen impfen lassen sowie Personen im medizinischen Bereich oder in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr. Auch Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln wird die Impfung empfohlen. 

Die Impfungen werden durch den Hausarzt oder im Gesundheitsamt durchgeführt.

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