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08.03.2016 - Landkreis erwartet Beruhigung nach Gespräch

Landkreis erwartet Beruhigung nach Gespräch

Helferkreis, Flüchtlinge und Landkreis Rostock haben am Vormittag über die Situation in der Notunterkunft Jördenstorf gesprochen. Die Beteiligten haben sich darauf verständigt, gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Der Landkreis Rostock arbeitet gemeinsam mit dem Helferkreis Jördenstorf, dem Deutschen Roten Kreuz als Betreiber und den Flüchtlingen daran, die Situation in der Notunterkunft Jördenstorf weiter zu beruhigen. In einem Gespräch am Vormittag haben drei Flüchtlingsvertreter, ein Mitglied des Helferkreises und ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung über die Lage gesprochen. Dabei wurde aus Sicht des Landkreises Rostock deutlich, dass es zum einen Erklärungsbedarf zum Ablauf der Verwaltungsverfahren und in Bezug auf Arbeitserlaubnisse gibt und die Flüchtlinge aufgefordert sind, ihre Lebensbedingungen selbst mitzugestalten. Zum anderen sind Probleme im Zusammenhang mit der Unterbringung zu klären.

In der mehr als zweistündigen Unterredung hat der Landkreis den Ablauf eines Anerkennungsverfahrens erläutert und nochmals klargestellt, dass es keine Sonder- oder Vorzugsbehandlung in der Ausländerbehörde oder beim Fachdienst Integration und Unterbringung gibt. Eine dauerhafte Unterbringung in Notunterkünften ist nicht vorgesehen, sie soll vielmehr schnellstmöglich beendet werden. Fragen zur Arbeitserlaubnis und Jobsuche sollen grundsätzlich und für alle Flüchtlinge im Landkreis geklärt werden. Dazu wird es ein Treffen von Landkreis, Bundesagentur für Arbeit, Jobcentern und Sozialbetreuern geben.

Eine Bitte der Flüchtlinge in Jördenstorf im Zusammenhang mit der Unterbringung prüft der Fachdienst Integration und Unterbringung bereits. Die Flüchtlingsvertreter schlugen vor, einen Raum einzurichten, in dem erkrankte Flüchtlinge untergebracht werden, um ihren Genesungsprozess außerhalb der beengten Mehrbettzimmer zu fördern. Das Deutsche Rote Kreuz arbeitet zudem mit den Bewohnern der Notunterkunft an der Verbesserung der Mahlzeiten. Der Koch für die Gemeinschaftsverpflegung und die Flüchtlinge tauschen sich über die Speisen und deren Zubereitung aus.
Für die Jördenstorfer Notunterkunft hat der Landkreis Rostock erklärt, dass diese noch im Frühjahr geschlossen wird. Der Schließungstermin und Umzüge in andere Gemeinschaftsunterkünfte oder Wohnungen hängen jedoch vom Baufortschritt neuer Unterkünfte und der Bereitstellung von Wohnraum ab. Umzüge kann es daher derzeit nicht geben. Klar gestellt wurde auch, dass die Bewohner der Notunterkunft selbst für Sauberkeit und Ordnung mitverantwortlich sind und sich an der Gestaltung und Einhaltung von Regeln beteiligen sollen.

In Bezug auf den von allen Seiten für notwendig erachteten Deutschunterricht hat der Vertreter des Helferkreises erklärt, dass dieser auf einem Treffen der Ehrenamtler mit Flüchtlingsvertretern am Mittwoch besprochen werden soll. Ein Raum für Unterrichtsstunden und Selbststudium steht bereits zur Verfügung.

Die Vorwürfe der Organisation „Rostock hilft“ vom heutigen Tage weist der Landkreis Rostock zurück. Die Ereignisse der vergangenen Tage und die Arbeit der zurückliegenden Monate zeigen vielmehr, dass die Kreisverwaltung intensiv an der Lösung von Problemen arbeitet und dabei die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner, der Flüchtlinge und der ehrenamtlichen Helfer vor Ort sehr ernst nimmt.

Worum geht es? – Bewohner der Notunterkunft in Jördenstorf (Landkreis Rostock) haben am Donnerstag vergangener Woche zweimal protestiert. Dabei ging es aus Sicht des Landkreises Rostock um die Unterbringung, Integration und Anerkennungsverfahren für die Menschen. Die Kreisverwaltung, der ehrenamtliche Helferkreis Jördenstorf und das Deutsche Rote Kreuz sind seither in Gesprächen mit den Flüchtlingen. Sie suchen gemeinsam nach Lösungen, um die Situation zu klären.
 

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