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19.04.2017 - Übergabe Brückenneubau und Kreisstraße GÜ25

Die neue Nebelbrücke bei Ahrenshagen im Zuge der Kreisstraße GÜ25 wurde am Dienstag, 18. April, übergeben. Landrat Sebastian Constien gabt die neue Brücke und die instandgesetzte Kreisstraße am Vormittag offiziell für den Verkehr frei. Für die Baumaßnahmen flossen insgesamt 734.000 Euro, zur Hälfte vom Land. Straße und Brücke sind nun für alle Verkehrsteilnehmer sicherer und für die Kreisstraßenmeisterei besser zu unterhalten.

Die kleine Kreisstraße GÜ25 nördlich von Krakow am See führt durch ein landschaftlich besonders reizvolles Gebiet zwischen Ahrenshagen und Koppelow Ausbau. Sie ist bei Fahrradtouristen sehr beliebt. Die Straße war jedoch holprig und unsicher und die Brücke über die Nebel baufällig und zu schmal.

Der Straßenabschnitt der Kreisstraße GÜ 25 bestand aus Natursteinpflaster und nahe der Brücke aus einer Betondecke. Das Straßenpflaster war sehr uneben und insgesamt nicht tragfähig. Es wies starke Verformungen, Setzungen, Absackungen sowie Verkantungen und stellenweise auch Löcher auf. Der schlechte Zustand der alten Plattenbrücke aus dem Jahr 1985 (Zustandsnote 3,5) und die viel zu geringe Tragfähigkeit von 16 t erforderten dringend einen Ersatzneubau. Die alte Brücke war ursprünglich nur als Behelfsbrücke errichtet worden und hatte lediglich eine einspurige Fahrbahnbreite von 4,00 m.

Die Instandsetzung der Straße auf ca. 600 Metern von Ahrenshagen bis Koppelow Ausbau war dringend erforderlich, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Gefahren von den Verkehrsteilnehmern abzuwenden.

In Richtung Koppelow Ausbau wurde das vorhandene Natursteinpflaster aufgenommen und mittig neu verlegt und soweit möglich beidseitig mit passendem Betonsteinpflaster befestigt, so das Radfahrer und Gegenverkehr dieses als als Ausweichmöglichkeit nutzen können. In Richtung Ahrenshagen erfolgte der Ausbau in Asphalt.
Beim Brückenneubau handelt es sich um eine sogenannte Einfeldbrücke aus Beton mit einer Bohrpfahlgründung. Das neue Bauwerk hat eine Fahrbahnbreite von 6,00 m, so dass der Verkehr jetzt zweispurig laufen kann. Zusätzlich befindet sich auf der Brücke ein schmaler Notgehweg von 0,5 m. Die Brücke wurde auf beiden Seiten mit einem 1,0 m hohen Füllstabgeländer mit Drahtseil ausgerüstet. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 13,00 m. Die Belange des Natur- und Denkmalschutzes fanden bei der Umsetzung des Vorhabens Berücksichtigung.

Die Instandsetzung der Straße sowie der Ersatzneubau der Brücke wurden nach Ausschreibung an verschiedene Firmen vergeben. Es wurden für die Straße rund 350.000 EURO und für die Brücke ca. 384.000 EURO investiert. Die Arbeiten wurden zu 50 Prozent nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaues in M-V (KommStrabauRL M-V) vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Nachfolgende Firmen und Planungsbüros waren an der Umsetzung der Baumaßnahme beteiligt:
- Planung:    Mecklenburgisches Ingenieurbüro für Verkehrsbau GmbH Neustrelitz
- Bauüberwachung:    Mecklenburgisches Ingenieurbüro für Verkehrsbau GmbH Schwerin
- Sicherheitskoordinator: Ingenieur- und Bausachverständigenbüro Dipl.-Ing. S. Schreiber Güstrow
- Straßenbauleistung:     KEMNA Schwerin Tief- und Straßenbau GmbH Consrade
- Brückenbauleistung:    MATTHÄI  Bauunternehmen GmbH & Co.KG Leezen


v.l.n.r. Bürgermeisterin Frau Kasper, Landrat Sebastian Constien, Bürgermeister Herr Hildebrandt

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