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06.11.2017 - Gute Note für Gefahrgut-Übung in Güstrow

Kreisbrandmeister Mayk Tessin bewertet die Gefahrgutübung in einer Güstrower Biogasanlage mit der Note gut. Rund 80 Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Mitarbeiter der Anlage haben am Sonnabendvormittag einen Brand- und Gefahrguteinsatz im BioEnergiepark Güstrow geübt. Vermisstensuche, die Rettung von Verletzten, das Löschen eines Feuers und die Beseitigung von Gefahrgut waren die Übungsschwerpunkte. 

Mit rund 80 Beteiligten hat der Landkreis Rostock am Sonnabendvormittag einen Einsatz im BioEnergiepark Güstrow geübt. Die Freiwillige Feuerwehr Güstrow, der Gefahrgutzug Süd des Landkreises Rostock, der Betreuungszug Süd des DRK und Mitarbeiter der Betreiberfirma Nawaro sowie des Gasnetzbetreibers Ontras probten die Zusammenarbeit, wenn auf dem Gelände ein Feuer ausbricht, Gefahrstoffe austreten und Menschenleben zu retten sind.

„Das Zusammenspiel der beteiligten Einheiten hat gut funktioniert“, bilanziert Kreisbrandmeister und Übungsleiter Mayk Tessin nach dem Ende der Übung. „Die Übung hat gezeigt, dass wir bei der Dekontamination noch Verbesserungsmöglichkeiten haben. Der sehr hohe technische Aufwand hat erkennbar werden lassen, wo wir organisatorisch nachsteuern müssen, um genügend Einsatzkräfte an den Einsatzort zu bekommen. Es gab Belastungsspitzen, die wir abbauen können.“

Einsatzleiter René Plotz von der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow bedankte sich bei den beteiligten Feuerwehren: „Wir haben die Übungsziele voll erreicht und mit großer Übersicht gearbeitet. Die Probleme bei der Wasserversorgung als Übungsbestandteil haben wir gut gemeistert. Die Einsatzorganisation für die Atemschutzgeräteträger in den Chemieschutzanzügen müssen wir jedoch noch detaillierter auswerten.“

Das Betreiberunternehmen lobte die Zusammenarbeit bei der Übung. „Unsere Betreiberpflichten können wir nur gemeinsam mit Kreis und Feuerwehren erfüllen. Das hat sehr gut geklappt. Dafür danken wir“, erklärte Martin Stein vom Anlagenbetreiber NAWARO im Anschluss an die Übung.

Die Übung im BioEnergiepark war die größte Feuerwehrübung des Jahres im Landkreis Rostock. Das Szenario umfasste Feuer in einem Fermenter, den Austritt eines unbekannten Gefahrstoffs und vermisste Personen in der großen Biogasanlage. Im BioEnergiepark Güstrow arbeiten 40 Beschäftigte, dort werden täglich etwa 1000 Tonnen nachwachsende Rohstoffe umgeschlagen, die aus einem Umkreis von 30 Kilometern kommen. 80 Bauern beliefern die Anlage, die jeden Tag ca. 240.000 Kubikmeter Biogas erzeugt, das in Strom und Wärme umgewandelt wird. Ein Teil des Biogases wird aufbereitet und in das Gasnetz eingespeist. Die jährlich erzeugte Strommenge reicht zur Versorgung von 55.000 Haushalten. Die Wärme wird den Fermentern zugeführt. Das gesamte Gelände ist etwa 20 Hektar groß.

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