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24.07.2019 - Auftakt für H2-Region Rostock

Im InvestPort! Laage haben Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung den Aufbau einer Wasserstoffregion Rostock beraten. Der Landkreis bewirbt sich derzeit um eine Bundesförderung dafür. Im InvestPort! Laage entsteht bereits eine Fabrik, die marktreife wasserstoffbasierte Lösungen für Energieerzeugung und -speicherung entwickelt. Die Technologie kommt aus der Region. 

Die Region Rostock soll zur Wasserstoffregion werden. „Wasserstoff ist kein Zukunftsthema mehr, sondern ganz aktuell. Wir wollen das tatkräftig angehen und für die Entwicklung unserer Region nutzen“, erklärte Landrat Sebastian Constien beim Auftakt zur H2-Region Rostock bei der Apex Energy GmbH InvestPort! Laage.

Der Landkreis Rostock bewirbt sich derzeit um eine Förderung als Wasserstoffregion durch den Bund. „Als Entwicklungskern für eine H2-Region sind der InvestPort und der Flughafen Rostock-Laage ideal. Die Erreichbarkeit per Flugzeug, Autobahn und Schiene, die nahegelegenen Seehäfen sowie die Flächenverfügbarkeit sind wichtige Argumente für Investoren“, ergänzte Romuald Bittl, Dezernent für Wirtschaft und Bau des Landkreises Rostock.

Die Apex Energy GmbH baut dort bereits die Produktion von Anlagen zur Energieerzeugung und –speicherung auf Wasserstoffbasis auf. Die Technologie stammt aus der Region, insbesondere Teterow, und Mecklenburg-Vorpommern. Mit Referaten aus den Perspektiven von Bundespolitik, Wissenschaft und Wirtschaft wurde deutlich, wie weit fortgeschritten die Entwicklungen in der Region Rostock bereits sind. Rund 60 Teilnehmer*innen besuchten den Auftakt zur H2-Region Rostock, darunter Vertreter des Wirtschafts- und Energieministeriums, der Hansestadt Rostock, der Hochschulen Wismar und Stralsund, der Universität Rostock sowie aus Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und Politik.

Alexander John von der Wasserstofftechnologie Initiative M-V fasste die bestehenden wirtschaftlichen Wasserstoffprojekte in der Region zusammen und verwies auf das wirtschaftliche Potenzial wasserstoffbasierter Mobilität, Erzeugung und Speicherung von Energie und Wärme.

Professor Johannes Gulden vom Institut für Regenerative Energiesysteme der Hochschule Stralsund erläuterte die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Hochschulen und Fraunhofer Institut bei der Wasserstofftechnologie in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg und Peter Stein unterstützen das Vorhaben H2-Region Rostock. Rehberg sagte: „In der Entwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie können die Antworten aller Fragen der zukünftigen Energie- und Mobilitätsversorgung stecken. Die Bundesregierung unterstützt daher Innovations- und Forschungsmaßnahmen der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie nachhaltig.“ Die Initiative des Landkreises unter dem zuständigen Beigeordneten Romuald Bittl und den Beteiligten der heimischen Wirtschaft sei daher richtig. „Die Wasserstoffregion Landkreis Rostock kann einen echten Akzent setzen und der regionalen Wirtschaftsentwicklung den entscheidenden Schub für die Zukunft geben“, so Rehberg.

Der Abgeordnete Peter Stein betonte die Möglichkeiten internationaler Zusammenarbeit. Er hat bereits mit der Universität Rostock und regionalen Unternehmen Kooperationen mit tunesischen Partnern auf den Weg gebracht. Als Mitglied des Energieausschusses des Bundestags werde er sich für eine H2-Region Rostock einsetzen.

„Wir brauchen neue Impulse für Landkreis und Hansestadt, damit wir weiter kraftvoll aus uns selbst heraus wachsen können. Vor allem auch deshalb, um Menschen für Arbeit und Leben in der Region Rostock zu begeistern“, hob Landrat Constien hervor. Mit wasserstoffbasierter Technologie sind Arbeitsplätze und hohe Attraktivität verbunden. „Die technologische Entwicklung, die Produktion hochmoderner, wasserstoffbasierter Lösungen für land-, wasser- oder luftgebundene Industrien und ihre Anwendung werden nur gelingen, wenn wir uns zusammenschließen“, sagte Wirtschaftsdezernent Bittl. Der Landkreis will die H2-Region Rostock mit der Bundesförderung direkt aus dem Amt für Kreisentwicklung und der Wirtschaftsförderung Landkreis Rostock in enger Partnerschaft mit der Hansestadt Rostock organisieren.

Das nächste Treffen im Rahmen der Initiative H2-Region Rostock ist für die Woche nach der Förderentscheidung des Bundes geplant. „Und auch wenn es mit der Bundesförderung als H2-Region nicht funktionieren sollte, wollen wir die Entwicklung weiter vorantreiben“, bekräftigte Bittl abschließend.

 

  • 01 Die Werksführung bei der Apex Energy in Laage
  • 02 Hubert Börger, emano Kunststofftechnik Teterow, und Matthias Hehmann, Apex Energy GmbH Laage, an einem Was-serstofftank aus Teterower Produktion
  • 03 Eines der Containermodule für die geplanten Anlagen der Apex Energy
  • 04 Landrat Constien beim Impulsreferat für die H2-Region Rostock

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