Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Weitere Informationen.

Navigation und Service des Landkreis Rostock

Springe direkt zu:

 Menue oeffnen

02.09.2019 - Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Rostock, des Polizeipräsidiums Rostock und der Landeswasserschutzpolizei Inspektion Rostock

Segler stirbt nach Seeunfall vor Kühlungsborn

Bei einem Seeunfall vor Kühlungsborn ist ein 66 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden. Der Mann war nach Informationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntagnachmittag, 1. September 2019, bei der Ansteuerung des Hafens Kühlungsborn über Bord seiner etwa neun Meter langen Segelyacht gegangen. Anschließend lief die Segelyacht des Mannes auf die Steinmole des Hafens Kühlungsborn auf.

Die Besatzung des Seenotrettungsbootes „Konrad-Otto“ der DGzRS rettete den Bootsführer unter Reanimationsbedingungen aus der Ostsee, brachte ihn an Land und übergab ihn an die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 34. Der Mann hatte eine schwere Kopfverletzung. Er wurde in eine Klinik nach Rostock geflogen, dort wurde er wenig später für tot erklärt. Der Hund des Verunglückten konnte von Bord der Yacht geholt werden, er wird von einer Tierhilfsorganisation übernommen. 

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen an Bord der Segelyacht befanden, wurde unter Federführung der Seenotleitung der DGzRS in Bremen eine Suche auf See und an den Stränden von Kühlungsborn durchgeführt.

Ein Hubschrauber der Deutschen Marine, der Seenotrettungskreuzer „Arkona“ der DGzRS-Station Warnemünde mit dem Tochterboot „Caspar“, das Küstenwachboot „Eschwege“ der Bundespolizei und der Hochseeschlepper „Baltic“ mit zwei Schlauchbooten suchten das Seegebiet ab. Die Freiwilligen Feuerwehren Kühlungsborn und Bad Doberan sowie die Wassergefahrengruppe des Deutschen Roten Kreuzes waren ebenso an der Suche auf See und an Land beteiligt.

Am späten Nachmittag wurde die Suche auf See und an Land abgebrochen, da Ermittlungen ergeben hatten, dass es als höchst unwahrscheinlich gilt, dass neben dem Bootsführer weitere Personen an Bord waren. Der Kriminaldauerdienst der Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren aufgenommen.

Der Landkreis Rostock bedankt sich bei allen am Einsatz beteiligten Helfer*innen. Der Kriminaldauerdienst der Polizei hat Ermittlungen zum Tod des Seglers aufgenommen.

  Kontakt Pressestelle

Büro des Landrates

Am Wall 3 - 5
18273 Güstrow

Michael Fengler
Pressereferent
Zimmer 3.110

  Telefon:
+49 3843 755-12999
  Telefax:
+49 3843 755-12800
  eMail::
presse@lkros.de

nach oben