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28.08.2020 - Studie für S-Bahn-Anschluss und besseren Nahverkehr in Teterow

Das Unternehmen Miltenyi Biotec, der Landkreis Rostock, die Bergringstadt Teterow, die Stadt Laage und die rebus finanzieren gemeinsam eine Studie zum S-Bahn-Anschluss und Nahverkehr in Teterow. 31.000 Euro stehen dafür zur Verfügung. Teterow ist der am stärksten wachsende Biotech-Standort im Landkreis Rostock. Die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt erfordert Verbesserungen im Nahverkehr, um Betriebe und Gewerbegebiete noch attraktiver zu machen. Der Standort Laage soll damit ebenfalls gestärkt werden.

Das stark wachsende Unternehmen Miltenyi Biotec, der Landkreis Rostock, die Städte Teterow und Laage sowie das kommunale Busunternehmen rebus arbeiten bei einer Verkehrsstudie zusammen. Am Freitag haben sie die Kooperationsvereinbarung dazu in Teterow unterzeichnet.

„Wir wollen den Nahverkehr in der Region Rostock ausbauen. In Teterow gehen wir jetzt einen ungewöhnlichen und schnellen Weg. Das am stärksten wachsende Biotech-Unternehmen in der Stadt geht mit einer Nahverkehrsstudie in Vorleistung. Der Landkreis, die Städte Teterow und Laage und unser kommunales Busunternehmen rebus unterstützen. Mit dem Ergebnis werden wir dann alle arbeiten“, erklärt Landrat Sebastian Constien. „Bahn und Bus sind das Rückgrat unseres Nahverkehrssystems in der Region Rostock. Die Ideen aus der Region zum Ausbau des Nahverkehrs nehmen wir auf.“

Verschiedene Unternehmen aus Teterow waren wiederholt auf den Landkreis zugekommen, um die Bus- und Bahnanbindung der Gewerbegebiete und der Stadt zu verbessern. Miltenyi Biotec ist dabei das am stärksten wachsende Unternehmen und hat die Vorleistung angeboten. Mindestens 500 Mitarbeiter*innen stark soll der Standort werden.

„Der Standort Teterow hat in den vergangenen Jahren eine erhebliche Bedeutung für unser globales Geschäft erlangt. Auch dank des starken politischen Willens, das Potential der Region zu nutzen, konnten wir seit 2001 von 80 auf rund 460 Mitarbeiter wachsen – ein Trend, den wir in den kommenden Jahren fortsetzen wollen. Wir sind sehr froh darüber, dass wir starke Partner an unserer Seite haben, die mit uns zusammen die Voraussetzungen für dieses Wachstum schaffen wollen“, sagt Holger Bülow, Leiter der Unternehmenskommunikation Miltenyi Biotec.

Andreas Lange, Bürgermeister der Bergringstadt Teterow, betont die Zusammenarbeit der Partner bei dem Vorhaben: „Unsere Region soll weiterhin wirtschaftlich wachsen. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur sowie die regionale und überregionale Anbindung sind dafür wichtig. Das verbessert auch die Lebensqualität der Bürger. Gemeinsam Interessen vertreten für die Entwicklung unserer Region - das überzeugt. Der Abschluss der Kooperationsvereinbarung ist ein mutiger Schritt vorwärts auf diesem Weg.“

Die Achse Teterow - Laage - Rostock steht zunächst im Zentrum der Untersuchungen, da bereits jetzt viele Pendlerbeziehungen bestehen und Potentiale noch ausgeschöpft werden können. Die Studie wird daher insbesondere die Möglichkeiten für einen S-Bahn-Anschluss Teterows, optimierte Verknüpfungen mit dem Knotenpunkt Laage und dem Flughafen erörtern sowie kurzfristig bessere Verbindungen über die Achse Teterow - Laage - Rostock vorschlagen.

„In Laage hält die S-Bahn von und nach Rostock bereits, das ist ein guter Ausgangspunkt, um unsere Städte besser zu verknüpfen und schnelle Verbindungen in die Region hinein anzubieten. Mit einer Stärkung der Linien über Laage bis nach Teterow würde auch eine bessere Anbindung des Flughafens und unserer Gewerbegebiete möglich werden. Davon profitieren beide Städte und die Region insgesamt“, ist Holger Anders, Bürgermeister der Stadt Laage, überzeugt.

Das kommunale Busunternehmen rebus ist Partner in der Kooperation und finanziert die Studie mit. „Wir beteiligen uns, weil wir im Nahverkehr wachsen wollen. Mit unserer modernen Busflotte können wir schnell attraktive Verbindungen im Verkehrsverbund mit der Bahn schaffen. Mehr Fahrgäste bei uns und in der Bahn nützen der Region insgesamt“, betont Thomas Nienkerk, Geschäftsführer der rebus Regionalbus Rostock GmbH.

In der Studie soll außerdem die Einbindung Teterows in den regionalen und überregionalen Bahn- und Busverkehr beispielsweise in Richtung Neubrandenburg/Stettin und Waren/Seenplatte untersucht werden. Innerstädtisch ist eine Optimierung der Verbindungen zwischen Bahnhof und Gewerbegebieten notwendig.

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