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11.12.2020 - Aufbau des Impfzentrums gestartet

Am Flughafen Rostock-Laage haben am Freitag die Aufbauarbeiten für ein Impfzentrum begonnen. Es steht ab dem 15. Dezember für Impfungen gegen das neuartige Corona-Virus zur Verfügung. Im Vollbetrieb rechnet der Landkreis Rostock mit monatlichen Kosten von rund 500.000 EUR, 70 Prozent davon Personalkosten. Parallel werden mobile Impfteams aufgebaut, die in Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen Impfungen verabreichen können.

 

Im Terminal des Flughafens Rostock-Laage entsteht ein Impfzentrum für den Landkreis Rostock. Stephan Meyer, Erster Stellvertretender Landrat, und der Aufbaustab waren am Freitag bei den Aufbauarbeiten. „Wir haben einen zentralen, gut erreichbaren und sicheren Standort für unser Impfzentrum. Ankunft, Wartebereich, Impfberatung, Impfung und Nachsorge lassen sich hier mit kurzen Wegen realisieren“, hebt Stephan Meyer hervor. „Gemeinsam mit zwei kommunalen Unternehmen stellen wir das Impfzentrum kurzfristig auf. Dafür danke ich der Flughafengesellschaft und der rebus ausdrücklich“, betont Stephan Meyer. Im Aufbaustab des Landkreises arbeiten medizinische Fachberater des Gesundheitsamtes, der Impfmanager und sein Koordinator sowie Fachleute des Service- und Gebäudemanagements.

„Wir stellen 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den nichtmedizinischen Bereich des Impfzentrums zur Verfügung.“, erläutert Flughafengeschäftsführerin Dörte Hausmann. „Wir zeigen ein weiteres Mal, dass wir mehr sind als ein Flughafen und freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Wir sind ein leistungsfähiges Dienstleistungsunternehmen an einem starken Standort.“

In einem Teil des Terminals werden die Ankunft, Registrierung, Impfberatung, die drei Impfungsräume, der Nachsorgebereich und eine Notfallstelle eingerichtet. „Wir sind am 15. Dezember einsatzklar. So wie vom Land gefordert. Bei der personellen Ausstattung müssen wir uns noch mit dem Land abstimmen“, sagt Stephan Meyer.

„Wir benötigen für einen Zweischichtbetrieb jeden Tag 6 Ärztinnen und Ärzte, 6 medizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten sowie 6 Beschäftigte für die Dokumentation. Allein in den drei Impfstraßen“, verdeutlicht Roman Stieler, Impfmanager des Landkreises Rostock. Hinzu kommen Leute am Empfang, bei der Registrierung, zur Bewachung und medizinischen Notfallbetreuung.

„Der Flughafen bietet ideale Lagermöglichkeiten für den Impfstoff, dafür steht ein eigener Kühlraum zur Verfügung. Der Impfstoff kann sicher geliefert und gelagert werden. Die benötigten Impfdosen können wir dann bedarfsgerecht hier am Standort anmischen“, erklärt Impfmanager Stieler.

Die Terminvergabe für eine Impfung soll über ein Onlineportal und eine Telefonhotline des Landes erfolgen. Der genaue Aufbau und Ablauf dafür stehen aber noch nicht fest. Am Impfzentrum werden alle dafür notwendigen technischen Vorbereitungen bereits getroffen.

Im Wartebereich werden die zu impfenden Menschen Informationsmaterial der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung lesen und auf einem großen Bildschirm sehen können. Ein W-LAN-Netz des Flughafens steht ebenso zur individuellen Nutzung mit Smartphone oder Tablet zur Verfügung. „Wir rechnen derzeit mit 45 Minuten Verweildauer im Impfzentrum von der Ankunft, über die Beratung, Impfung und Nachsorge bis zur Abreise“, sagt Impfmanager Roman Stieler.

Das passt nach derzeitiger Planung sehr gut in den Takt des Impfshuttles, das zwischen dem Güstrower Bahnhof und dem Impfzentrum am Flughafen verkehren wird. Die rebus wird dafür einen Stundentakt zwischen Güstrow und Flughafen einrichten und barrierefreie Busse einsetzen.

  Kontakt Pressestelle

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