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02.03.2020 - Mehr Bahnverkehr statt weniger!

Landrat Sebastian Constien lehnt die vom Land angedachte Kürzung im Bahnverkehr zwischen Bad Doberan und Rostock ab. Der Landkreis Rostock will den Nahverkehr mit mehr Bahn- und Busverkehr und besseren Verknüpfungen stärken. Allein der Vorschlag einer Angebotsverschlechterung durch das Land sei absurd, erklärt der Landrat. 

Der Landkreis Rostock wehrt sich gegen die von der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern angedachte Ausdünnung des Bahnverkehrs zwischen Bad Doberan und Rostock. „Ich lehne die angedachte Abschaffung des Halbstundentakts der Bahn zwischen Bad Doberan und Rostock ab.

Die VMV will unser Fahrtenangebot der rebus gegen das der Bahn aufrechnen, anstatt sinnvolle Verknüpfungsangebote zu machen“, sagt Landrat Constien. „Wir im Landkreis Rostock wollen mehr Bahnverkehr statt weniger. Der Kreistag hat das erst vergangene Woche in den verkehrspolitischen Leitlinien festgelegt. Unsere Bürgerbeteiligung am Nahverkehrsplan ist gerade zu Ende gegangen und der Wunsch nach mehr Bahn- und Busverkehr und besserer Verknüpfung ist bereits deutlich formuliert“, erklärt Landrat Sebastian Constien.

Ein Treffen mit Bahnexperten ist bereits geplant, um konkrete Vorschläge für den Schienenverkehr zu erarbeiten. „Ich finde es absurd, dass wir aus Schwerin öffentlich zu Verbesserungen im Nahverkehr aufgefordert werden, zugleich aber die landeseigene Verkehrsgesellschaft Hand an das Bahnangebot in der Region Rostock legen will. Das widerspricht allem, was wir verkehrspolitisch wollen. In Kreis, Land und Bund. Besonders absurd ist es, weil sich das Land gerade erst für eine Erhöhung der Regionalisierungsmittel für den Bahnverkehr stark gemacht und den Beschluss als Erfolg gefeiert hat“, erklärt Landrat Constien.

„Sinnvolle Verkehrsplanung sieht anders aus. Das zeigt auch die neue Intercitylinie Rostock, Berlin, Dresden. Abgestimmt mit dem Land, sagt die Deutsche Bahn. Mit dem Regionalverkehr und der Region aber nicht sinnvoll verknüpft, sagen wir. Der Verkehrsknoten Güstrow ist nämlich außen vor. Etwa 10 Minuten mehr Fahrzeit wären es für die Intercitys, dafür aber auch noch deutlich mehr Fahrgäste“, betont der Landrat.*

Der Landkreis Rostock erarbeitet derzeit gemeinsam mit der Hansestadt Rostock den neuen Nahverkehrsplan für die Region Rostock. Beide streben eine Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs und seiner Verknüpfungen in der Gesamtregion an. 

*Die Intercity-Linie 17 verbindet seit dem Fahrplanwechsel Rostock, Berlin und Dresden im Zweistundentakt. Das begrüßt der Landkreis Rostock ausdrücklich. Allerdings fahren die Intercitys in Rostock jeweils 13 Minuten vor den Regionalexpress-Zügen Rostock - Berlin ab und lassen den Verkehrsknoten Güstrow aus. Dort treffen sich jedoch vier regionale Bahnlinien und zahlreiche Buslinien. Das Fahrgastpotential wird nach Auffassung des Landkreises Rostock daher nicht voll erschlossen. Die Schätzung zur Fahrzeit über Güstrow basiert auf dem Trassenplaner der DB Netze.

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