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13.05.2020 - 617 Vorschläge für den Nahverkehr

Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Nahverkehrsplan im Landkreis Rostock hat 617 Vorschläge, Hinweise und Anregungen gebracht. Aus 59 Ämtern, Städten und Gemeinden sind diese eingereicht worden. „Das ist ein großer und wertvoller Beitrag zum Nahverkehrsplan für die Region Rostock. Die Einwohnerinnen und Einwohner sind als Experten in eigener Sache tätig geworden. Wir werden die Ergebnisse in den Planungsprozess einfließen lassen“, erklärt Romuald Bittl, Verkehrsdezernent des Landkreises Rostock.

Von November 2019 bis Februar 2020 waren die Städte und Gemeinden aufgerufen, sich mit ihren Einwohner*innen am Nahverkehrsplan zu beteiligen. Das Planungsbüro plan:mobil hat die eingereichten Unterlagen im April ausgewertet. Als Schwerpunkte haben sich das Fahrtenangebot frühmorgens und am Abend, am Wochenende und in Ferienzeiten herausgestellt, die Verbindungen in die Zentren sind ausbaufähig, ebenso die Anbindung an den Schienenpersonennahverkehr. Das Thema Fahrpreise und Tarifzonen war stark vertreten, hinzu kommt die Infrastruktur.

„Das zeigt uns, wo wir ansetzen müssen, um den Nahverkehr in der Region Rostock weiter zu verbessern und damit zukunftsfest zu machen“, betont Romuald Bittl. „Unser Nahverkehrsplan wird das Mindestmaß in Qualität und Ausstattung des Bus- und Bahnverkehrs in der Region definieren. Aus der Öffentlichkeitsbeteiligung wissen wir jetzt noch genauer, wo wir dabei ansetzen müssen.“ Bemerkenswert ist insbesondere, dass maßvolle Forderungen zum Ausbau des ÖPNV- und SPNV-Angebotes erhoben und zumeist Verbesserungen des bestehenden Angebotes vorgeschlagen werden. „Unsere Einwohnerinnen und Einwohner, die Städte und Gemeinden sind sehr verantwortungsvoll mit der Beteiligungsmöglichkeit umgegangen. Es ist kein Wunschkonzert geworden, um es einmal sehr einfach zu sagen“, macht Verkehrsdezernent Bittl deutlich. „Wir sehen auch viele Ideen, wie Nahverkehr in größerer Eigenverantwortung der Kommunen organisiert werden könnte. Vielfach gibt es den Wunsch nach bedarfsgesteuerten Angeboten“, erläutert Bittl. „Das bestätigt den eingeschlagenen Weg, weil die Menschen aus der Region mit ihrer Expertise wahrgenommen und ernstgenommen wurden. Da wollen wir weitermachen.“

Die Ergebnisse aus der Öffentlichkeitsbeteiligung dienen den Verkehrsplanern dazu, konkretere Vorschläge für die Nahverkehrsplanung zu erarbeiten. Der Fachausschuss des Kreistages kann damit in eine stärkere inhaltliche Diskussion zum Nahverkehrsplan gehen. „Dazu gehört auch, dass wir uns intensiv mit der Stärken- und Schwächenanalyse für den Nahverkehr auseinandersetzen. Wir wollen einen attraktiven, langfristig wirkenden und bezahlbaren Nahverkehr für die Region Rostock gestalten. Wir behalten die Hansestadt und ihr Umland, unsere Landgemeinden und die Zentren im Kreisgebiet gleichermaßen im Blick“, erklärt Romuald Bittl abschließend.

 

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