JugendFilmTage Landkreis Rostock


Jugendfilmtage

JugendFilmTage am 17. Und 18. Mai 2017 im Movie Star Güstrow

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Movie Star Güstrow und die Partner/-innen des Landkreises Rostock laden Lehrkräfte und Schulklassen herzlich zu den JugendFilmTagen Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier ein.
Im Rahmen der JugendFilmTage finden attraktive Mitmach-Aktionen und Filmvorführungen für Schulklassen statt. Wir bitten vorab um eine Anmeldung, da nur begrenzte Kapazitäten vorhanden sind.

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Anmeldeformular  (bitte ausfüllen und per Mail oder per Post schicken an Frau Havemann senden)

Bitte wählen Sie aus den nachfolgenden Filmen aus:

DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE

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Kurzbeschreibung

Nach der Führerscheinprüfung will Malte nichts wie weg aus Ahlbeck, dem kleinen Urlaubsort auf der Insel Usedom. Er lebt mit seinem alkoholkranken Vater in einem heruntergekommenen Haus und bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Jobben und Zigarettenschmuggel. Sein einziger Lichtblick ist Freund Pavel, ein polnischer Lebenskünstler, von dem er lernt mit den Urlauberinnen zu flirten. So begegnet Malte der 16-jährigen Annika und verliebt sich in sie.

Spielfilm: Deutschland 2005, 88 min
Verleih: Central Film Verleih GmbH
Empfehlung: ab 13 Jahren, FSK: ab 12 Jahren
Format DVD, 35mm

 

Inhalt

Das Seebad Ahlbeck ist ein Ferienort kurz vor der polnischen Grenze auf der Ostseeinsel Usedom. Es ist Sommer. Malte wird in einer Woche volljährig. Er lebt in Ahlbeck bei seinem alkoholkranken Vater in einer alten, verfallenen Villa, die geräumt und renoviert werden soll. Maltes Vater hat nach dem Tod seiner Frau seinen Halt im Leben verloren. Seinen Frust ertränkt er im Alkohol. Einer regelmäßigen Tätigkeit geht er nicht nach. An nüchternen Tagen versucht er sich als Pferdekutscher für Touristenfahrten.

Malte hat die Schule bereits abgebrochen. Er arbeitet in einer Fischbude und verdient sich ein zusätzliches Taschengeld mit dem Schmuggeln von Zigaretten. Immer wenn er Geld braucht, schleicht er sich nachts mit seinem polnischen Kumpel Pavel über die Deutsch-Polnische Grenze, um im nahegelegenen Grenzort billig Zigaretten einzukaufen. Diese verkauft er mit Gewinn an den örtlichen Kioskbesitzer weiter.

Das Zusammenleben mit seinem Vater belastet Malte sehr. Malte will am liebsten gleich nach der Führerscheinprüfung weg von Usedom. Doch plötzlich kommt alles anders als er denkt. Als überraschend seine Schwester Hannah mit ihrem Sohn Lukas nach Ahlbeck zurückkehrt, verschärft sich die ohnehin schwierige Familiensituation. Malte konnte nie verstehen, warum ihn seine Schwester nach dem Tod der Mutter vor fünf Jahren mit dem Vater allein gelassen hat. Dafür macht er ihr schwere Vorwürfe. Doch zunächst versuchen sich alle Beteiligten zusammenzuraufen. Hannah bekommt sogar eine Anstellung in einem Supermarkt und bittet Malte, sich während der nächsten paar Tage um ihren kleinen Sohn zu kümmern.

Gleichzeitig verliebt sich Malte in die 16-jährige Urlauberin Annika, die gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrer Mutter eine Ferienwoche auf Usedom verbringt. Malte gerät in einen inneren Konflikt: Er möchte viel lieber seine Zeit mit Annika verbringen, als auf seinen Neffen Lukas aufzupassen.

Ein paar Tage später eskaliert die ohnehin schon angespannte Situation. Als Malte aufgrund des fehlenden Geldes seine Führerscheinprüfung nicht beenden kann, macht er seine Familie für diese Entwicklung verantwortlich. Malte hält es nicht länger aus und zieht zu Pavel. Dieser heitert Malte wieder auf und berichtet ihm von seiner geplanten Geburtstagsparty. Am Abend der Party trifft Malte einen folgenschweren Entschluss. Er versucht seine Führerscheinprüfung noch zu retten, indem er nachts bei den polnischen Zigarettendealern ins Lager einbricht. An der Grenze wird er dann samt
Zigaretten vom deutschen Zoll aufgegriffen.

An seinem emotionalen Tiefpunkt merkt Malte, was ihm wirklich wichtig ist. Nachdem er noch in der gleichen Nacht wieder auf freien Fuß gelassen wird, erscheint er auf Pavels Party und macht Annika an ihrem letzten Abend auf Usedom eine rührende Liebeserklärung. Am nächsten Tag muss Annika abreisen. Malte ist nicht nur traurig. Denn als er Annika davonfahren sieht, verabschiedet er sich nicht nur von seiner Ferienliebe, sondern auch von seiner Jugend.
In den Wochen dieses Sommers wird Malte erwachsen. Er wächst mit dem Konflikt, den er in seiner zerrissenen Familie durchstehen muss. Er wächst mit den Personen, die ihm mit ihrem Auftauchen neue Aspekte des Lebens aufzeigen. Gerade die großen Konflikte helfen ihm, seinen eigenen Weg zu finden.


Themen

Alkoholabhängigkeit eines Elternteils
Alkohol- und Zigarettenkonsum Jugendlicher
Erste Liebe
Aufbruch in ein eigenes Leben/Loslassen/Erwachsenwerden
Auseinandersetzung mit dem eigenen familiären Hintergrund
Träume im Gegensatz zur Realität
Perspektivlosigkeit in sozial schwachen Regionen Ostdeutschlands


Bewertung und Empfehlung für den Einsatz

DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE überzeugt im Hinblick auf einen Einsatz im Rahmen der JugendFilmTage insbesondere dadurch, dass er das jugendliche Publikum durch eine dramatische Geschichte, eine gelungene Umsetzung, eine glaubwürdige Identifikationsfigur und die Darstellung zielgruppenrelevanter Themen anzusprechen vermag. Maltes Sorgen und Probleme in seiner Familie, aber auch seine Schüchternheit gegenüber Annika und die sich langsam entwickelnde Liebe zu ihr werden glaubwürdig dargestellt. Gerade in diesen „alkoholunabhängigen“ lebensweltlichen Themen können sich Jugendliche in diesem Film wiederfinden. Darüber hinaus bietet der Film zahlreiche Ansätze für Diskussionen und Nachbearbeitungen des Themas Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit. Auch wenn dieser Themenkomplex in erster Linie mit dem Vater und den daraus für Malte resultierenden Problemen assoziiert ist, lassen sich auch die Motive für jugendlichen Alkohol- und Zigarettenkonsum aufgreifen. So greift auch Malte zum Alkohol, wenn er sich einer Situation (beispielsweise der Annäherung an Annika) nicht gewachsen fühlt.

DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE ist zwar in erster Linie ein ernster Film, doch klingen immer wieder humorvolle Töne an und verleihen der Geschichte damit durchaus eine leichte Note. Dazu tragen beispielsweise die Liebesgeschichte zwischen Malte und Annika, Maltes Beziehung zu dem kleinen Lukas wie auch die Freundschaft zu dem immer optimistisch dreinblickenden Lebenskünstler Pavel bei.

The Spectacular Now: Perfekt ist jetzt

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Kurzbeschreibung

Sutter lebt im „Jetzt“, das sind Partys, seine Freundin und sein Job – die Zukunft ist ihm egal. Nach einer volltrunkenen Nacht wacht er in Aimees Vorgarten auf. Sie ist das genaue Gegenteil von Sutter – zurückhaltend, angepasst und sehr auf ihre Zukunft bedacht. Vorsichtig nähern sich die beiden einander an und lernen die Welt des anderen kennen, was nicht ohne Konflikte bleibt.

Spielfilm: USA 2013, 95 min
Empfehlung: ab 14 Jahren, FSK: 12
Verleih: Park Circus
Format: DVD


Inhalt

Das Ende der High School ist in Sicht und alle schmieden Pläne für das College, die Zukunft oder zumindest weitere Partys. Auch Sutter feiert gerne feuchtfröhliche Partys bei denen der stets gut gelaunte Entertainer immer im Mittelpunkt steht. Wenn es nach ihm ginge, müsste sich nichts verändern. Er ist mit seinem Leben in dem kleinen Städtchen, mit seiner Arbeit bei einem Herrenausstatter und mit seiner hübschen Freundin zufrieden. Als diese genau deswegen mit im Schluss macht, ertränkt er seinen Kummer in Alkohol und erwacht am nächsten Morgen in Aimees Vorgarten. Aimee bewundert Sutter schon länger. Ihr Leben ist so ganz anders: Sie ist ein ruhiges Mädchen, das gerne liest und sehr zurückhaltend und verantwortungsbewusst ist.

Sutter hat eine neue Mission: er will Aimees Leben aufrütteln. Sie soll mehr auf Partys gehen, mehr trinken und sich von ihrer überpräsenten Mutter lösen, die verhindern möchte, dass Aimee zum Studieren in eine andere Stadt geht. Aimee hingehen möchte Sutter helfen, sein Leben in den Griff zu bekommen. Dazu gehören auch die Konfrontation mit seiner Mutter, die ihm den Kontakt zu seinem Vater verweigert, der die Familien früh verlassen hat, und natürlich die Beschäftigung mit seinen Lebenszielen und einer Perspektive für die Zukunft. Vorsichtig nähern sich die beiden sehr ungleichen Jugendlichen an und werden entgegen aller Erwartungen ein Paar.

Die Situation spitzt sich zu, als Sutter von seiner großen Schwester die Telefonnummer des Vaters erfährt und sich zusammen mit Aimee auf den Weg macht um ihn kennenzulernen. Er entpuppt sich als Taugenichts, der seine Tage Bier trinkend in Kneipen verbringt und Sutter und Aimee am Ende sogar wegen einer Frau auf der gemeinsamen Rechnung sitzen lässt. Sutter ist sehr enttäuscht, aber er erkennt sich in den Verhaltensweisen seines Vaters wieder und versteift sich darin, dass sein Leben unweigerlich ähnlich verlaufen wird. Sutter will, obwohl er getrunken hat, sofort zurück nach Hause fahren.

Auf der Rückfahrt kommt es zu einem Streit, der in einem Verkehrsunfall endet. Dabei wird Aimee leicht verletzt. Trotz Sutters eindeutiger Schuld und seinem vehementen Versuch, Aimee auch emotional von sich wegzustoßen, verzeiht sie im sofort. Der Unfall wirkt für sie wie eine Befreiung: Sie setzt bei ihrer Mutter durch, dass sie den Platz am weit entfernten College annehmen darf. Bis zum Ende glaubt sie, dass Sutter sie begleiten wird, doch er enttäuscht sie. Er hält sich für einen Verlierer und kann Aimees bedingungslose Zuneigung nicht ertragen.

Als Sutter seinen Job wegen dem hohen Alkoholkonsum aufgeben muss, erkennt er, dass er nie wie sein Vater werden will und beschließt sein Leben zu ändern. Er verträgt sich mit seiner Mutter und schmiedet nun Pläne für die Zukunft. In der letzten Szene schreibt er endlich die Universitäts-
bewerbung zu Ende und besucht anschließend Aimee an ihrem neuen Studienort. Vielleicht gibt es für ihre Liebe doch noch eine Chance.


Themen

Freundschaft
Liebe
Erwachsen werden
Umgang mit getrennten Eltern
Alkoholismus von Eltern/Vorbildern
Alkoholkonsum


Bewertung und Empfehlung für den Einsatz

In THE SPECTACULAR NOW: PERFEKT IST JETZT werden viele Themen angesprochen, die Jugendliche aller Generationen betreffen: Was will ich mit meinem Leben anfangen, wer bin ich eigentlich, welche Rolle spielen meine Eltern in meinem Leben und entwickle ich mich wie sie?

Alle diese Fragen wirft dieser Film auf und zeigt, wie unterschiedlich Lebensentwürfe von Teenagern sein können und wie groß der Einfluss von Eltern und Umgebung ist. Am Ende der Schulzeit müssen sich Jugendliche selbst definieren und in gewisser Weise von den Eltern lösen. Dies kann auf verschiedenste Arten geschehen.

Sutter hat einen problematischen Umgang mit Alkohol. Er trinkt nicht nur auf Partys, sondern hat immer auch einen kleinen Flachmann für zwischendurch dabei. Erst die Konfrontation mit seinem Vater führt dazu, dass Sutter sein Problem erkennt. In einer Szene stellt ihm sein Arbeitgeber im Herrenausstattungsgeschäft ein Ultimatum, er darf seinen Job behalten, wenn er verspricht nie wieder angetrunken bei der Arbeit zu erscheinen. Sutter muss zugeben, dass er das nicht kann. Hier bietet sich an mit den Jugendlichen zu besprechen, wie es dazu kommen kann, dass aus Genuss und Spaß ein problematisches Verhalten wird und wie eine Sucht entstehen kann.

Sutter, der denkt, dass sein Schicksal vorprogrammiert ist, lernt im Laufe des Films, dass er nicht so werden muss wie sein Vater und sich von ihm genauso emanzipieren kann, wie Aimee von ihrer Mutter. Anhand beider Situationen lässt sich die Rolle von Vorbildern im Leben von Jugendlichen herausarbeiten sowie der Prozess des „Sich-Lösens“ vom Elternhaus.

Aimee lässt sich von Sutter anfangs stark beeinflussen und beginnt ebenfalls viel Alkohol zu trinken, zum gemeinsamen Feiern, aber auch um Zukunftssorgen und die Auseinandersetzung mit ihrer Mutter zu vergessen. Durch die Eskalation ihrer Beziehung kann sie sich davon wieder befreien. Anhand dieses Verhaltens kann zum einen die leichte Beeinflussbarkeit im Jugendalter und das Thema Alkohol als Problemlöser erörtert

NICK & NORAH - SOUNDTRACK EINER NACHT

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Kurzbeschreibung

Nick und Norah lernen sich in New York auf der Suche nach der Location des Konzerts ihrer Lieblingsband „Fluffy“ kennen. Nick ist selbst Musiker und hat ein gebrochenes Herz, da er gerade von seiner Freundin verlassen wurde. Beide lehnen Alkoholkonsum ab, Norahs Freundin Caroline betrinkt sich jedoch häufig und Norah muss sich dann um sie kümmern, wie auch in dieser Nacht. Zwischen der Suche nach „Fluffy“ und Caroline, die zwischendurch verschwunden ist, kommen sich Nick und Norah näher.

Spielfilm: USA 2008, 86 min
Empfehlung: ab 14 Jahren, FSK: ab 6 Jahren
Verleih: MPLC
Format: DVD, Blu-ray
 

Inhalt

Nick hat ein gebrochenes Herz, da seine Freundin Tris ihn verlassen hat. Er erstellt Mix-CDs für sie, um ihr Herz zurückzuerobern. Leider interessiert sie sich überhaupt nicht dafür und schmeißt seine liebevoll gestalteten CDs regelmäßig in den Müll. Norah findet diese und ohne zu wissen, dass Nick sie erstellt hat, entwickelt sie sich zu einem Fan der Musik. Verliebt ist sie in Nick sowieso schon lange und obwohl sie mit Tris in eine Klasse geht, weiß sie nicht, dass er der Ex-Freund ist.

An diesem Abend gehen alle auf das Konzert von Nicks Band und wollen danach auf die Suche nach einem Live-Konzert ihrer Lieblingsband „Fluffy“ gehen. Diese Band veranstaltet Überraschungs- bzw. Geheimkonzerte und nur richtige Fans finden heraus, wo es stattfindet. Auf dem Konzert von Nicks Band himmelt Norah ihn an, er aber hat nur Augen für Tris, die aber mit ihrem neuen Freund da ist. Um Tris zu ärgern, küsst Norah Nick und durch diesen Zufall stellt sich heraus, dass Nick der Ex-Freund und Ersteller der Mix-CDs ist. Nun beginnt eine Reise durch die Stadt, durch die Nacht und durch Nick und Norahs Gefühlsleben. Auf der Suche nach „Fluffy“ und nach Norahs Freundin Caroline kommen die beiden sich näher.

Caroline betrinkt sich völlig und Nicks schwule Band-Freunde wollen sie eigentlich nach Hause fahren. Als sie aus ihrem Rausch aufwacht, denkt sie jedoch sie sei entführt worden, flieht und irrt alleine durch die Stadt. Norah schlägt vor, sie an Orten zu suchen, wo Caroline sich häufig nach dem Feiern übergibt. Schließlich entdecken die Freunde sie auf einer schrillen Party wieder und finden am Ende des Abends auch das Konzert der geliebten Band. Als sich zum Schluss noch herausstellt, dass Norahs Vater Musikproduzent ist, ist der beiden Glück vollkommen.

Themen

Freundschaft
Großstadt
Musik
Alkohol und Partys
Liebe
Homosexualität


Bewertung und Empfehlung für den Einsatz

Dieser Film setzt sich mit Alkohol und Partys von heranwachsenden Jugendlichen auseinander, die auf dem Sprung in die Welt der Erwachsenen sind. Die beiden Protagonisten Nick und Norah sind coole Sympathieträger, die sich im Film darüber unterhalten, dass sie beide keinen Alkohol trinken. Norahs Freundin Caroline ist diejenige, die sich häufig in einen Rausch trinkt und immer jemanden braucht, der sich um sie kümmert. Hier kann mit Schülerinnen und Schülern herausgearbeitet werden, was die Motive und Folgen von Rauschtrinken sind. Norah kümmert sich um sie, und übernimmt die Verantwortung, die Caroline nicht selbst für sich tragen kann oder will. Wenn Caroline sich vom Alkohol übergibt, müssen andere Menschen ihr Erbrochenes entfernen. Freunde von Norah wollen sie nach Hause fahren und sie meint in ihrem Rausch, entführt worden zu sein.

Diskutieren lässt sich ebenfalls, ob sich die Schülerinnen und Schüler schon einmal um Freunde kümmern mussten, die sich einen Rausch angetrunken hatten, und wie sie sich in der Situation gefühlt haben.

Der Film bietet auch die Möglichkeit herauszuarbeiten, dass Menschen unter Alkoholeinfluss Dinge tun, die sie nüchtern wohl niemals tun würden. So fällt Carolines Kaugummi in eine Bahnhofstoilette, sie fischt es heraus und kaut es weiter.

BLÖDE MÜTZE!

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Kurzbeschreibung

Martin zieht mit seinen Eltern in eine neue Stadt. Am ersten Tag trifft er im Lädchen auf Olli und verrät ihn eher aus Versehen beim Zigarettendiebstahl. Dieser verspricht, sich bei ihm zu rächen. In der Schule stellt sich heraus, dass ausgerechnet Olli in seiner Klasse ist. Außerdem ist er mit Silke befreundet, für die sich auch Martin interessiert. Nach einer Notlüge und einer handfesten Prügelei raufen sich Olli und Martin zusammen und die Drei werden zum Schluss gute Freunde.

Spielfilm: Deutschland 2006, 91 min
Empfehlung: ab 12-13 Jahren, FSK: ab 6 Jahren
Material: „Unterrichtsmaterial“ vom Farbfilm Verleih
Verleih: Farbfilm Verleih
Format: DVD

Inhalt

Als Martin mit seinen Eltern in ein neues Städtchen zieht, ist er sowieso schon nicht begeistert. Als er dann im Lädchen einen anderen Jungen aus Versehen beim Zigarettenklauen verpetzt, scheint die Misere perfekt zu sein. Zu allem Unglück stellt sich heraus, dass Martin mit diesem Jungen, Olli, in eine Klasse gehen wird und dieser auch noch mit der hübschen Silke befreundet ist. Olli verpasst ihm prompt wegen seiner Baseballkappe mit der Aufschrift „Champion“ den Spitznamen „Blöde Mütze!“. Silke scheint Martin trotzdem zu mögen und die beiden freunden sich vorsichtig an. Silke zeigt ihm sogar Ollis und ihr Versteck, das „Riverpool“, eine versteckte Holzhütte mit Steg an einem kleinen Fluss. Olli ist gar nicht begeistert und die beiden Jungs geraten in eine Prügelei. Eigentlich würde Martin jedoch gerne mit Olli befreundet sein. Als dieser am nächsten Tag in der Schule mit einer Zigarette erwischt wird, behauptet Martin, dass er geraucht habe und schützt Olli so vor dem Rauswurf aus der Schule. Jetzt können die Jungs sich wirklich anfreunden. Olli hat große Sorgen, da seine Mutter die Familie gerade verlassen hat und der Vater seinen Kummer in Alkohol ertränkt. Niemand ist für Olli da.

Auch Silke ist unglücklich, zwar versteht sie sich sehr gut mit ihrer Mutter, aber ihr Vater kümmert sich nicht um sie und kommt nicht zu ihrer Tanzvorführung. Dort versucht Martin Silke zu küssen, während Olli wortlos die Szene beobachtet. Silke haut ab und auch Olli verschwindet wieder. In der Nacht taucht Olli betrunken zu Hause bei Martin auf und dieser versteht, dass er dem völlig verzweifelten Olli helfen muss. In der Wohnung von Olli finden sie den Vater bewusstlos am Boden liegend. Im Krankenhaus sagt seine Mutter zu Olli, er solle zu ihr und ihrem Freund ziehen, der Vater müsse erst einmal mit sich selbst klarkommen. Olli entscheidet sich aber, bei seinem Vater zu bleiben. Am Ende vertragen sich auch Silke und Martin wieder und alle sind im Zuge des Films ein bisschen Erwachsener geworden.


Themen

Freundschaft
Erste Liebe
Erste Zigarette
Notlüge
Alkohol als Problemlöser?
Unterschiedliche Familienkonstellationen
Trennung der Eltern


Bewertung und Empfehlung für den Einsatz

Die Themen Alkohol und Nikotin kommen in diesem Film auf den Ebenen der Erwachsenen und der Jugendlichen vor. Als Martin Olli aus Versehen beim Zigarettenklau erwischt, kauft Martin als Wiedergutmachung eine Packung Zigaretten, die er Olli schenken will. Der Verkäufer in dem Lädchen wird zwar misstrauisch, aber als Martin sagt, er kaufe die Zigaretten für seine Eltern, darf er das Päckchen kaufen, obwohl er erst 12 Jahre alt ist. Diese Situation kann für den Unterricht als Anknüpfungspunkt für eine Diskussion genutzt werden:

Haben die Schüler/-innen schon einmal erlebt, dass ihnen ein solcher Kauf erlaubt/verweigert wurde?
Haben sie schon einmal von Testkäufen gehört, die von Polizei etc. durchgeführt werden?
Wissen sie welche Strafen Verkäufern drohen, die an Minderjährige Alkohol oder Zigaretten verkaufen?
Warum behauptet Martin vor dem Lehrer, er habe geraucht?
Wie denken Martins Eltern über seine Notlüge?
Später im Film raucht Martin gemeinsam mit Olli seine erste Zigarette, während dieser schon längere Zeit zu rauchen scheint. Muss Martin rauchen als Zeichen der Freundschaft oder ginge dies auch ohne?

Ollis Vater versucht, seinen Kummer über seine Arbeitslosigkeit und das die Trennung seiner Frau in Alkohol zu ertränken. Olli versucht später ebenso, seinen Kummer mit Alkohol zu betäuben. Hier bietet es sich an, darüber zu sprechen, ob Alkohol Probleme lösen kann und welche Möglichkeiten es für Erwachsene wie Jugendliche gibt, sich Hilfe zu holen

LOL - LAUGHING OUT LOUD

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Kurzbeschreibung

Lola wird von ihren Freunden in der Schule kurz Lol genannt und hat Probleme, wie viele andere Teenager auch. Sie hat sich gerade von ihrem Freund Arthur getrennt und verliebt sich in ihren besten Freund Maël, der leider auch Arthurs bester Freund ist. Lolas Mutter hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und trifft sich trotzdem noch mit ihm. Dann verliebt sie sich in einen Polizisten, der ausgerechnet an Lolas Schule eine Einheit zu Drogenprävention macht, während Lola und ihre Freunde erste Erfahrungen mit Alkohol und Drogen sammeln.

Spielfilm: Frankreich 2008, 103 min
Empfehlung: ab 14 Jahren, FSK: ab 12 Jahren
Verleih: DCM Film Distribution GmbH
Format: DVD, Blu-ray, 35mm, DCP

Inhalt

Lola wird von den Freunden in der Schule kurz Lol genannt und hat sich gerade von ihrem Freund Arthur getrennt, weil der in den Sommerferien etwas mit einer anderen hatte. Erst ist Lola sehr traurig und lässt sich von ihrem besten Freund Maël trösten. Nach und nach stellt sie aber fest, dass zwischen den beiden doch mehr ist, als nur Freundschaft. Auf einer Party bei Lola zu Hause, setzen die Jugendlichen die Oma mit einem Cocktail aus Alkohol und Schlafmittel außer Gefecht und feiern eine wilde Party mit viel Alkohol, Zigaretten und Joints. Lola und Maël kommen sich näher und wollen in der Nacht der Party miteinander schlafen. Aufgrund des hohen Alkoholkonsums klappt das allerdings nicht wie geplant.

Lolas Mutter Anne kehrt zu früh von ihrer Reise zurück und gerät in das übriggebliebene Chaos der Party. Anne befürchtet, dass ihre Tochter Drogen nimmt und liest heimlich ihr Tagebuch. Dabei sitzt Anne ganz gerne selber mit ihren Freunden zusammen und raucht Joints. Ihrer Tochter Lola verbietet sie dies.

Anne hat sich in der Zwischenzeit öfter mit ihrem Ex-Mann, Lolas Vater getroffen. Parallel verliebt sie sich aber auch in einen Polizisten, der in der Drogenprävention tätig ist. Dieser hält ausgerechnet an Lolas Schule einen Vortrag zu diesem Thema. Als sie Lola die Lektüre ihres Tagebuchs verrät, streiten sich Mutter und Tochter und Lola zieht vorrübergehend zu ihrem Vater.
Parallel bereitet sich Lolas ganze Klasse auf einen Schüleraustausch in England vor und dort kommt es schließlich zu Lolas und Maëls erstem Mal.

Themen

Freundschaft
Erste Liebe
Erster Alkoholkonsum
Getrennt lebende Eltern
Partys


Bewertung und Empfehlung für den Einsatz

LOL – LAUGHING OUT LOUD ist ein Film, der sich gut für die Besprechung mit Jugendlichen eignet, da viele Themen, die Jugendliche betreffen, angesprochen werden. Als Lola und ihre Freunde die wilde Party in Lolas Elternhaus feiern, tricksen sie die Oma mit einem Cocktail aus Cola, Bier und Schlafmitteln aus, damit sie ungestört feiern können. Das gleiche Rezept wenden sie ebenfalls bei der Lehrerin im Schüleraustausch an. Vor Verabreichung äußert Lola bedenken zu dieser Mischung, da sie sich Sorgen darüber macht, dass das Getränk gesundheitliche Folgen für die Oma haben könnte. Hier lässt sich in der Diskussion mit den Schüler-/innen gut über den Missbrauch von Alkohol und die Gefährlichkeit von Mischkonsum mit Medikamenten sprechen: Was hätte passieren können?
Angesichts des Suchtmittelkonsums der Eltern lässt es sich mit Jugendlichen gut über die Frage diskutieren, wieso und mit welcher Legitimation Erwachsene ihren Kindern ein Verhalten untersagen, das sie selber – heimlich – zeigen.

Der Einsatz dieses Films ist durchaus kontrovers, da die Darstellung von Alkohol und Nikotin und auch Cannabis nicht vollkommen kritisch ist. Der Konsum wird als Teil eines Lebensgefühls und als akzeptiert in der Gesellschaft gezeigt. Erwachsene konsumieren genau wie ihre eigenen Kinder und verleben eine schöne gemeinsame Zeit. Bei der Vor- und Nachbereitung des Films ist es deshalb wichtig mit den Schülerinnen und Schülern folgende Themen herauszuarbeiten:

  • Erwachsene als Vorbilder: Was bedeuten Vorbilder (Eltern und andere Erwachsene) für Jugendliche und ihren eigenen Konsum? Sind sie Vorbilder, auch wenn sie selbst Alltagsdrogen konsumieren? Ist die Darstellung im Film so wie im echten Leben oder verhalten sich Erwachsene, die sie persönlich kennen, anders? Was macht eigentlich ein Vorbild aus? Wie sollte jemand sein, dem die Jugendlichen gerne nacheifern würden?
     
  • Alltagsdrogen: Wie gefährlich sind Alltagsdrogen wirklich? Warum ist deren Konsum gesellschaftlich so anerkannt? Oder finden die Schülerinnen und Schüler überhaupt, dass sie anerkannt sind? Verleitet eine positive Konnotation des Konsums auch Jugendliche zu einem erhöhten Konsum? An welcher Stelle hört eigentlich der Spaß auf und der Konsum wird zu einem Problem? Wo gibt es im Film Gefahren, die hier zwar glimpflich ausgehen, aber wo es auch anders weitergehen könnte?
     
  • Exemplarisch dafür geeignet ist die Szene, in der die Jugendlichen der Oma den Drogencocktail verabreichen oder die Szene in der die Mutter der einen Mitschülerin nach der Schulveranstaltung zum Thema Cannabis

THANK YOU FOR SMOKING!

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Kurzbeschreibung

Der smarte PR-Manager Nick Naylor kämpft mit harten Bandagen für das ramponierte Image der amerikanischen Zigarettenindustrie. Senator Finistere, der Warnhinweise und Giftaufkleber auf Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte, hat in puncto Öffentlichkeitswirkung gegen den aalglatten Nick keine Chance. Doch eine charmante, aber knallharte Journalistin, ein Anschlag mit Nikotinpflastern und sein 13-jähriger Sohn bringen den gewissenlos erscheinenden Strategen aus seinem Konzept …

Spielfilm: USA 2006, 92 min
Empfehlung: ab 16 Jahren, FSK: Ab 12 Jahren
Verleih: Twentieth Century Fox
Format: DVD

Inhalt

THANK YOU FOR SMOKING! ist eine bitterböse Satire auf die heutige PR-Kultur und basiert auf Christopher Buckleys Roman aus dem Jahre 1994. Der Held des Films, Nick Naylor, oberster Pressechef von Big Tobacco, verdient seinen Lebensunterhalt damit, die Rechte der Raucher und Zigarettenhersteller rhetorisch gekonnt zu verteidigen. Auf seinem Kreuzzug stellt er sich Gesundheitsvertretern, die Tabak verbieten bzw. Warnhinweise und Giftaufkleber auf den Zigarettenpackungen aufdrucken lassen wollen. Ob in TV-Shows oder Fernsehinterviews, er schafft es, jeden Gesprächsgegner in charmanter Bestimmtheit an die Wand zu reden. Nick startet sogar eine groß angelegte PR-Offensive für das Nichtrauchen, die er in einer Fernsehshow großspurig ankündigt. In derselben Show spielt er aber die gesundheitsschädigende Wirkung des Rauchens wieder herunter.

Auch für die Zukunft hat Nick noch Großes vor. Für das nächste PR-Projekt engagiert er einen einflussreichen Hollywood-Agenten, der dafür sorgen soll, dass das Rauchen auch in Filmen wieder positiv dargestellt wird. Ganz nach dem Vorbild von Filmklassikern der 50er und 60er Jahre, will er das Rauchen wieder in großen Hollywoodproduktionen als markant-positive Eigenschaft der Protagonisten platzieren. In diesem Kosmos aus Lüge und Macht wären die Konsumenten wohl verloren, gäbe es da nicht Naylors 13-jährigen Sohn. Dieser tritt, stellvertretend für das Restgewissen des Vaters, immer dann mahnend in Erscheinung, wenn sein Vater in gewohnter Manier Lügenmärchen der Zigarettenvertreter als feststehende Erkenntnisse verkauft. „Bitte zerstör‘ nicht meine Kindheit“, sagt er einmal, als der Vater vor der Schulklasse spricht. Wie soll man auch stolz sein auf jemanden, der im Beisein des Sohnes den sterbenskranken Marlboro-Mann mit einem Geldkoffer zum Schweigen bringt. Sein neu gewonnener schlechter Ruf bringt Nick ungeahnte Aufmerksamkeit ein. Nicht nur der wichtigste Boss der Tabakindustrie beobachtet mit Wohlwollen sein Handeln, Nicks Arbeit hat auch bei der einfluss-reichen Journalistin Heather Holloway reges Interesse geweckt.

Die beiden gehen eine Affäre ein, wobei Nick, im guten Glauben an ihre Integrität, alle Interna seiner Arbeit ausplaudert. Damit stolpert er aber geradewegs in seine berufliche Pleite. Als ein paar Wochen nach Beginn dieser Affäre ein äußerst aufschlussreicher Artikel über seine Arbeit in der Presse erscheint, kann Nick nicht glauben, dass er von Heather „nur“ ausspioniert wurde, um ihr einen
kräftigen Karriereschub zu verschaffen. Kurze Zeit später erfährt Nick von seiner Kündigung. Doch noch viel schwerer als diese Kündigung wiegt nun die Erkenntnis, dass auch er ein Opfer dieser PR-Kultur geworden ist, nach der er sein ganzes Leben ausrichtete. Nick fällt in eine Sinnkrise und schließt sich zu Hause ein.

Erst das Wiedersehen mit seinem Sohn, der plötzlich vor seiner Haustür steht, gibt Nick den entscheidenden Impuls, sein Leben zu verändern. Sein Sohn spiegelt ihm seine Gewissenkonflikte, so dass er dazu gezwungen wird, sein Handeln zu überdenken und sich kritisch mit seiner öffentlichkeitswirksamen Rolle auseinanderzusetzen. Nachdem er vor dem Gesundheitsausschuss einen letzten pressewirksamen Auftritt wahrnimmt, lehnt Nick allerdings das prompt folgende Jobangebot seines ehemaligen Arbeitgebers ab, um seine geänderte Einstellung klar zu positionieren.

Themen

Schwerpunkt Tabak
Werbestrategien der Tabakindustrie
Auswirkungen des Tabakkonsums
Jugend und Tabakkonsum
Moral und Verantwortung
Die Macht der Argumentation; Lobby-Arbeit
Sucht und Abhängigkeit


Bewertung und Empfehlung für den Einsatz

THANK YOU FOR SMOKING! ist eine zynische Satire auf den Lobbyismus der Tabakindustrie, der das tödliche Geschäft der Konzerne auf sehr amüsante und intelligente Weise vor Augen führt. Die argumentativen Volten der Konzerne, die dazu dienen, neue Kunden für ein töd-liches Produkt anzuwerben und einer wachsenden Gegnerschaft den Wind aus den Segeln zu nehmen, werden treffsicher auf den Punkt gebracht. Der Film überzeugt vor allem dadurch, dass er auf eine anklagende und moralisierende Haltung verzichtet, sich seiner Thematik auf spannende und unterhaltsame Weise nähert und damit auch Jugendlichen einen Zugang zur Auseinandersetzung mit den Strategien der Tabakindustrie und den Auswirkungen des Tabakkonsums ermöglicht.

Der Film bietet zahlreiche Ansätze zur Diskussion: Da sind die Jugendlichen, die mit schlagkräftigen Argumenten beworben werden müssen, um die Tabakkonzerne am Leben zu erhalten und da sind der sympathische Antiheld Nick Naylor und der ehemalige Marlboro-Mann, die die möglichen tödlichen Folgen des Nikotinkonsum am eigenen Körper zu spüren bekommen. Überzeugungskraft und Grenzen der Werbung, Moral und Verantwortung, Motive für das Rauchen, eigenverantwortliches Handeln, Gruppendruck und die Fähigkeit, den eigenen Standpunkt des Nichtrauchens zu vertreten sind nur einige vielfältiger Themenaspekte, die sich auf der Basis des Films weiterführend bearbeiten und diskutieren lassen.

Der Film plädiert darüber hinaus für eine eigenständige Meinungsbildung und die Kraft der Argumente, die sich schließlich auch gegen das Rauchen anführen lassen. Aufgrund der satirischen und doch recht anspruchsvollen Herangehensweise des Films an die Thematik und angesichts der „argumentativen Kraft“ des Antihelden Nick Naylor ist eine Nachbearbeitung in Form von Gesprächen und Diskussionen empfehlenswert.

Kontakt

Gesundheitsamt

Dammchaussee 30a
18209 Bad Doberan
+49 3843 755-53999
+49 3843 755-53802

Havemann, Maria
SB Gesundheitserziehung
Maria.Havemann@lkros.de
Zimmer 5.234

Sprechzeiten

Dienstag    
08:30 bis 12:00 Uhr
13:30 bis 16:00 Uhr

Donnerstag
08:30 bis 12:00 Uhr
13:30 bis 17:00 Uhr