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Kriegsgräberpflege nach dem Gräbergesetz

Allgemeine Informationen

Das Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft hat die Aufgabe, den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft in besonderer Weise zu gedenken und für zukünftige Generationen die Erinnerung wach zu halten, welche schrecklichen Folgen Krieg und Gewaltherrschaft haben. 

Das Gräbergesetz sichert für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland das dauernde Ruherecht für die Toten der Kriege (1. u. 2. Weltkrieg) und der Gewaltherrschaft und überträgt die Zuständigkeit für die Einhaltung auf die Bundesländer.
 
Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat diese Aufgabe im übertragenen Wirkungskreis an die einzelnen Kommunen übergeben, so dass die Landkreise nach dem Gräbergesetz zur Erfüllung dieser Aufgabe verpflichtet sind.

Hauptaufgaben der Kriegsgräberpflege

Feststellung und Nachweisung der Gräber laut Gräbergesetz (GräbVwV)
Führung und Aktualisierung der Gräberlisten
(Ergänzungen bzw. Berichtigungen zur Person wie z.B. Korrekturen der Schreibweise des Namens oder auch von Geburts- und Sterbedaten in den Gräberlisten oder der Grablagen von Kriegsopfern)
 
Anlegung, Instandsetzung und Pflege der Gräber
Verlegung von Gräbern und Identifizierung unbekannter Tote,
Ruherechtsentschädigungen für Gräber auf Friedhöfen und für Gräber auf sonstigen Grundstücken,
Aufwendungen für die Anlegung und Verlegung von Gräbern,
Anmeldung und Abrechnung von Einzelaufwendungen
 
Zuweisung der Pauschalen an die Kommunen für die Pflege und für die Aufwendungen 
Die Länder erhalten die Pauschale nach § 10 Abs. 4 Satz 1 des Gräbergesetzes durch das Bundesverwaltungsamt in Jahresbeiträgen aufgrund der nach § 10 Abs.4 Satz 2 des Gräbergesetzes jeweils zu erlassenen Rechtsverordnung.

Rechtsgrundlagen

  • Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft vom 1.Juli 1965 (BGB.I S.589) in der Fassung vom 9.August 2005 (BGB. I S. 2426)
  • Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz (GräbVwV) in der Neufassung vom 12. September 2007 (GMBl 2007 S.913)
  • Verordnung über die Pauschale für Anlegung, Instandsetzung und Pflege der Gräber, Verlegung und Identifizierung im Sinne des Gräbergesetzes
  • Landesverordnung zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach dem Gräbergesetz (Gräbergesetz-Zuständigkeitsverordnung – GräberGZustLVO M-V) vom 13.02.2007 (GVOBI. M-V 2007 S. 82) 

Verfügbare Formulare

Für die Antragstellung bezüglich der Kriegsgräber gibt es keine offiziellen Formulare.
Die Antragstellung z.B. für eine Neuanlage oder Instandsetzungsmaßnahme der Kriegsgräberanlage erfolgt formlos. Die Pauschale für die Kriegsgräberpflege wird jährlich ohne vorherige Antragstellung an die Kommunen und Träger der Friedhöfe mit Kriegsgräberanlagen ausgezahlt.

 

  Kontakt

Amt für Kreisentwicklung

August-Bebel-Str. 3
18209 Bad Doberan
+49 3843 755-61999
+49 3843 755-10800

Heidrun Otte
SB Tourismus/ Kriegsgräber
Heidrun.Otte@lkros.de
Haus II - Zimmer U2.04

  Sprechzeiten

Dienstag
08:30 bis 12:00 Uhr
13:30 bis 16:00 Uhr

Donnerstag
08:30 bis 12:00 Uhr
13:30 bis 17:00 Uhr

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