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Kompetenzen der Bereiche

Das Sachgebiet Integration und Unterbringung von Flüchtlingen | Qualitätssicherung (SIU)

Das Sachgebiet Integration und Unterbringung von Flüchtlingen | Qualitätssicherung (SIU) bildet das dritte Sachgebiet im Sozialamt und besteht aus den Bereichen Integration, Unterbringung, Asylbewerberleistungen sowie Qualitätssicherung.      

Team_Sachgebiet Integration und Unterbringung von Flüchtlingen_Qualitätssicherung           

Integration

Eine nachhaltige und altersspezifische Integrationsarbeit ist der Fokus des Teams Integration. Um die gesetzten Integrationsziele zu erreichen und eine flächendeckende Betreuung zu gewährleisten, besteht das Team Integration aus vier Integrationslotsinnen.

Zu den Aufgaben gehören u.a.:

  • Aufbau & Pflege von Netzwerken und Interessengemeinschaften in der Flüchtlingshilfe
  • Begleitung & soziale Betreuung von Flüchtlingen
  • Orientierungshilfe für den Lebensalltag eines Flüchtlings
  • Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen

Unterbringung

 Quelle: Landesamt für innere Verwaltung (LAiV)

Quelle: Landesamt für innere Verwaltung (LAiV)
 

Nach der Erstaufnahme erfolgt die Verteilung durch das Amt für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten (AMF) der in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommenen Asylbewerber und unerlaubt eingereisten Ausländer sowie die sonstigen Flüchtlinge im Sinne des Flüchtlingsaufnahmegesetzes (FlAG) auf die Landkreise und kreisfreien Städte im Land. Die Verteilung wird  nach Maßgabe eines Verteilungsschlüssels realisiert. Die Einwohnerzahl ist hierbei die Richtgröße.

 

Aufteilung auf die Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern

 

Städte / Landkreise        

 Quote in %
Ludwigslust-Parchim 12,10
Mecklenburgische Seenplatte 16,49
Nordwestmecklenburg 9,93
Landkreis Rostock 13,58
Vorpommern-Greifswald 15,00
Vorpommern-Rügen 14,25
Rostock 13,19
Schwerin 5,46
Quelle: Landesamt für innere Verwaltung 27.11.2018

 

Information über zentrale und dezentrale Unterbringung

Der Bereich der Unterbringung besteht aus folgenden Mitarbeitern:

  • Unterbringungsmanagement
  • Wohnungsverwalter
  • Bestandsmanagement
  • Forderungsmanagement

Die Unterbringung ist in zwei große Bereiche gegliedert:

1.Gemeinschaftsunterkünfte (Zentrale Unterbringung)

2.Dezentrale Unterbringung

Nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlAG) sind die Kommunen verpflichtet Gemeinschaftsunterkünfte für die Unterbringung von Asylbewerbern zu schaffen. Durch den Bereich des Unterbringungsmanagement erfolgt die Prüfung der Geeignetheit des jeweiligen Objektes in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern. Die Anforderungen sind der Gemeinschaftsunterkunftsverordnung (GUVO) zu entnehmen. Weiterhin obliegt dem Bereich das gesamte Vertragsmanagement:

  • Einleitung des gesetzlich vorgegebenen vergaberechtlichen Ausschreibungsverfahren
  • Überwachung Mietvertrag
  • Überwachung Betreibervertrag und Bewachungsvertrag

Weiterer großer Schwerpunkt ist die sogenannte dezentrale Unterbringung. Das bedeutet, dass den Asylbewerbern die Möglichkeit gegeben wird, eigenen Wohnraum zu bewohnen. Durch den Landkreis Rostock wurde über den gesamten Landkreis verteilt Wohnraum angemietet. Die untergebrachten Asylbewerber/ Flüchtlinge werden vor Ort von Sozialbetreuern unter anderem in den wesentlichen Belangen des täglichen Lebens betreut.

Regeln Ausstattung der Wohnungen

Die Wohnungsverwalter prüfen die Mietkosten auf die  Angemessenheit der Kosten der Unterkunft (Richtlinie des LK Rostock). Nur wenn nach der Richtlinie der KdU eine Anmietung zustande kommt, werden die Wohnungen mit einer Grundausstattung an Inventar und Haushaltsgegenständen  entsprechend der möglichen Belegungskapazität ausgestattet. Um eine kurzfristige Ausstattung der Wohnungen zu gewährleisten wurde ein zentrales Warenlager geschaffen. In Zusammenarbeit mit Speditionsunternehmen erfolgen die Anlieferungen sowie der Aufbau aus einer Hand.

Asylbewerberleistungen

Asylsuchende erhalten, was sie für das tägliche Leben brauchen. Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) regelt ihre Versorgung. Es gilt für Asylsuchende, Ausreisepflichtige (z. B. Inhaber von Duldungen) und für andere Ausländer, die sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten dürfen. Folgende Leistungen sind vorgesehen:
Grundleistungen für: 

  • Ernährung
  • Unterkunft
  • Heizung
  • Kleidung
  • Gesundheits- und Körperpflege
  • Gebrauchs- und Verbrauchsgüter im Haushalt
  • Taschengeld für persönliche Bedürfnisse im Alltag
  • Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt

(Bei besonderen Umständen werden auch weitere Leistungen, die vom Einzelfall abhängen erstattet.)

Unterkunft: Die Unterbringung für Asylsuchende ist in Gemeinschaftsunterkünften oder in Wohnungen vorgesehen. Die Ausstattung erfolgt nach festen Kriterien: Neben einem Schlafplatz, einen Tisch mit Stuhl, einen Schrank und notwendige Sanitäreinrichtungen finden die sie eine einfach ausgestattete Küche sowie eine Waschmaschine vor. Weitere technische Geräte wie z.B. ein Fernsehgerät sind nicht vorgesehen.

Taschengeld: Während des Verfahrens erhalten die Asylsuchenden Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Im Betrag des Regelbedarfs sind Leistungen für Nahrungsmittel, Kleidung, Gesundheitspflege sowie ein Taschengeld in bar enthalten.

Ärztliche Behandlung: Bei Eintreffen einer Krankheit des Asylsuchenden erhalten diese nur einen eingeschränkten Katalog von medizinischen Leistungen. Dabei werden ausschließlich Schmerzen und akute Erkrankungen behandelt.

Erziehung und Ausbildung: Ab dem vollendeten ersten Lebensjahr haben Kinder von Asylsuchenden, wie alle anderen Kinder auch, Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Ältere Kinder und Jugendliche besitzen die allgemein übliche Schulpflicht.

 

Seit 01.01.2020 gelten neue Regelsätze nach § 2 und § 3 AsylbLG

In den ersten 18 Monaten des Aufenthalts erhalten Leistungsberechtigte die sogenannten „Grundleistungen“ nach § 3 bzw. § 3a AsylbLG. Diese unterliegen besonderen Regelungen, sind niedriger als reguläre Sozialhilfeleistungen und können zum Teil oder sogar vollständig als Sachleistungen erbracht werden. Nach einem Aufenthalt von mehr als 18 Monaten werden normalerweise die sogenannten „Analogleistungen“ nach § 2 AsylbLG erbracht. Diese entsprechen in Form und Höhe weitestgehend der normalen Sozialhilfe nach dem SGB XII.

Leistungen Asylbewerber ab 01.01.2020

Durch den SIU wurde eine Übersicht der ab dem 01.01.2020 geltenden Regelsätze nach § 2 und nach § 3 des Asylbewerberleistungsgesetzes erstellt.

Hier geht's zur Übersicht!

 

 

 

 

 

 Ihre Ansprechpartnerinnen für diese Aufgaben sind Frau Hausrath, Frau Zacher, Frau Kavelmann und Frau Kollitz.

Leistungsvereinbarungen mit Trägern der Eingliederungshilfe

Prüfung der Einrichtungen und Dienste im Landkreis Rostock und den Leistungserbringern der Eingliederungshilfe

Im Landkreis Rostock gibt es diverse Leistungserbringer, die im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch (SGB XII) Leistungen für behinderte bzw. von Behinderung bedrohte Menschen anbieten. Gemäß der Eingliederungshilfe-Verordnung zählen dazu körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen.

Konkrete Inhalte der verschiedenen Leistungen sind im Landesrahmenvertrag Mecklenburg-Vorpommern nach § 131 Absatz 1 SGB IX für Leistungen der Eingliederungshilfe beschrieben.

 

Untere Fachaufsicht Wohngeld

Die Wohngeldbehörden (Gemeinden, Städte und Ämter) nehmen den Vollzug des Wohngeldgesetzes als Aufgabe des übertragenen Wirkungskreises wahr und unterliegen nach den §§ 78 bis 87 der Kommunalverfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (KV-MV) der Fachaufsicht.

Die Fachaufsichtsbehörde für die Bürgermeister der amtsfreien Gemeinden und Städte sowie für die Amtsvorsteher der Ämter ist entsprechend § 86 Absatz 1, § 145 Absatz 3 KV M-V der Landrat. Somit erstreckt sich die Fachaufsicht für den Landkreis Rostock auf alle dem Einzugsbereich angehörenden Gemeinden, Städte und Ämter.

Der Aufgabenbereich der Fachaufsicht umfasst auf Grundlage einer entsprechenden Verwaltungsvorschrift sowohl die präventive Steuerung als auch die Kontrolle der Recht- und Zweckmäßigkeit der Verwaltung.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung ist in Mecklenburg-Vorpommern für das Wohngeldrecht zuständig und gleichzeitig nach § 86 Absatz 3 und 4 KV M-V oberste Fachaufsichtsbehörde.

Alle Informationen zum Thema Wohngeld erhalten Sie direkt bei der Wohngeldbehörde Ihrer Wohnsitzgemeinde (Übersicht der Ämter und Gemeinden).

Allgemeine Hinweise zu relevanten Wohngeldfragen sowie die Möglichkeit des Downloads der amtlichen Wohngeldformulare bietet Ihnen die Internetseite des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung M-V unter folgendem Link: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Bau/Wohngeld.

  Kontakt

Sozialamt

August-Bebel-Str. 3
18209 Bad Doberan
+49 3843 755-50999
+49 3843 75550806

Maja Baaske
Sachgebietsleiterin
Maja.Baaske@lkros.de
Haus I - Zimmer 1.84


Roman Stieler
Koordinator Integration, Behinderten- und Seniorenarbeit
Roman.Stieler@lkros.de
Haus I - Zimmer 1.51


Maria Jonas
SB Ausschüsse/ Öffentlichkeitsarbeit
Maria.Jonas@lkros.de
Haus I - Zimmer 1.51

  Info-Broschüren

Titelfoto Ein Kitaplatz

Eisregeln

  Videoblog zur Verständigung

verlinkung

  Download Überblick

Überblick_SIU & Flüchtlinge

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