Ausstellung „ToleranzRäume“ öffnet in Kühlungsborn

Eröffnung am 2. Juni auf dem Baltic Platz

Am Dienstag, 2. Juni, eröffnen Anja Kerl, 2. Stellvertretende Landrätin, und Olivia Arndt, Bürgermeisterin des Ostseebades Kühlungsborn, die Ausstellung „ToleranzRäume“. Sie wird bis zum 11. Juni auf dem Baltic Platz in Kühlungsborn zu sehen sein.
Die Ausstellung „ToleranzRäume“ eröffnet Besucherinnen und Besuchern konkrete Impulse, wie sie sich im Alltag für mehr Toleranz und Respekt einsetzen können. Die auffälligen Toleranz-Container machen Halt in der Mitte deutscher Städte und laden Menschen aus allen Lebenswelten ein, zu erleben und zu diskutieren, wie Toleranz im Zusammenleben funktionieren kann – und wo sie ihre Grenzen hat.

Nachdem die Indoor-Ausstellung der „ToleranzRäume“ im März anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Bad Doberan zu sehen war, kommt die gleichnamige Outdoor-Ausstellung nun ins Ostseebad Kühlungsborn. Das Ziel der Ausstellung ist es, Besucherinnen und Besucher jeden Alters dazu anzuregen, über Fragen zu einem offenen Miteinander anzuregen. Was ist Toleranz? Wie begegne ich meinem Gegenüber mit Respekt? Wie können Konflikte gewaltfrei ausgetragen werden? Wo liegen die Grenzen der Toleranz und welche Grundwerte müssen unverrückbar bleiben?

Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn sich ihre Mitglieder mit Respekt und Offenheit begegnen. Aktuell erleben viele Menschen in Deutschland jedoch, dass private und öffentliche Diskussionen hitziger werden und bisweilen die Grenzen dessen überschreiten, was Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner bereit sind zu tolerieren. Manche Debatten entgleisen gar in Hass und Feindschaft. Gegen diese Entwicklung tritt die Ausstellung „ToleranzRäume“ an.

Zudem soll die Ausstellung Inspiration geben, wie sich Einzelpersonen im Alltag für mehr Respekt und gesellschaftliche Toleranz einsetzen können. Die zentrale Botschaft lautet: Jede und jeder von uns hat die Macht, das Miteinander ein Stück besser zu gestalten.

Ein wichtiger Teil des Ausstellungskonzeptes ist ein umfassendes Angebot an Bildungsmaterialien zu den Ausstellungsthemen. Expertinnen und Experten sowie erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen der politischen Bildung haben umfangreiches Begleitmaterial für Schulen, Vereine, Institutionen und Unternehmen entwickelt. Die Methoden können von Lehrkräften oder pädagogisch erfahrenen Personen eigenständig durchgeführt werden. Im Vorfeld der Ausstellung wurden Guide-Schulungen angeboten, die Freiwillige dazu befähigen, Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung zu begleiten und Fragen zu beantworten.

Organisiert wird das Projekt durch die Partnerschaft für Demokratie Landkreis Rostock. Die Ausstellung wird vom gemeinnützigen Verein Toleranz-Tunnel e.V. zusammen mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) zur Verfügung gestellt und vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

Landkreis Rostock - Büro für Öffentlichkeits- und Medienarbeit

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