Hochwasserlage im Landkreis Rostock entspannt sich
Danke an alle Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks
Die Hochwasserlage im Landkreis Rostock infolge des Tauwetters entspannt sich zunehmend. Seit Freitag, dem 20. Februar, verzeichneten die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises insgesamt 275 Einsätze. Die Einsatzkräfte waren insbesondere mit dem Abpumpen von Wasser, der Sicherung von Gebäuden sowie der Kontrolle kritischer Infrastruktur beschäftigt.
Aktuell sind am Umspannwerk in Bentwisch weiterhin Wasserpumpen der Feuerwehr im Einsatz. Dort liegt der Wasserstand noch etwa 1,20 Meter über dem Normalniveau. Die Pumpen laufen seit Sonntagabend, dem 22. Februar, um 21.30 Uhr, um das Wasser kontinuierlich abzuleiten.
Unterstützung erhielten die Feuerwehren vom Technischen Hilfswerk (THW). Die Einsatzkräfte des THW waren ebenfalls mit Pumptechnik vor Ort und füllten insgesamt rund 14 Tonnen Sand in Sandsäcke. Diese wurden gezielt eingesetzt, um Gebäude zu sichern und das Eindringen von Wasser zu verhindern.
Viele der zuvor gesperrten Straßen im Landkreis sind inzwischen wieder freigegeben. Die allgemeine Lageentwicklung ist positiv, und die Situation stabilisiert sich weiter.
Auch mit Blick auf die angekündigten Niederschläge in den kommenden Tagen wird derzeit keine kritische Verschärfung der Lage erwartet. Durch die steigenden Temperaturen über dem Gefrierpunkt kann das Wasser besser versickern und abfließen.
Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sowie des THW bleiben weiterhin wachsam und überwachen die Lage fortlaufend. Wir danken allen Einsatzkräften für ihre Arbeit.
