Landkreis Rostock gibt weiteres Stück Radweg an der Kreisstraße 7 frei
Bauprojekt wurde zu 90 Prozent gefördert
Rund einen Kilometer mehr auf dem Weg zum Lückenschluss gibt es nun auf der Strecke zwischen Steinbrink und Spriehusen (Neubukow). Am 13.10. konnte der Landkreis Rostock hier einen weiteren Abschnitt des Radweges entlang der Kreisstraße offiziell für den Verkehr freigeben.
„Gerade in den Sommermonaten wird dieser Radweg von Einheimischen und Touristen viel genutzt. Wir sind deshalb froh, dass wieder ein Stück dazugekommen ist, denn für Radfahrerinnen und Radfahrer ist es einfach zu gefährlich, hier auf der Straße zu fahren“, sagt Roland Dethloff, Bürgermeister der Stadt Neubukow.
Bei dem freigegebenen Teilstück handelt es sich um den zweiten Bauabschnitt des Radwegs entlang der Kreisstraße 7. Der erste Bauabschnitt wurde 2022 fertiggestellt.
„Das städtische Bauamt hat uns bei dieser Baumaßnahme sehr unterstützt“, sagt Helmut Titzler vom Sachgebiet Straßenbau des Amtes für Straßenbau und Verkehr Landkreis Rostock. „Unser Dank gilt außerdem den Eigentümern, die einen Teil ihrer Grundstücke an den Landkreis verkauft haben, damit der Radweg gebaut werden kann.“
Der zweite Bauabschnitt hat eine Länge von 1.025 Metern und beginnt am Ortseingang Steinbrink aus Rerik kommend. Das Bauende befindet sich zwischen Steinbrink und Spriehusen. Die Baumaßnahme wurde zu 90 Prozent vom Landesförderinstitut gefördert. Die Baukosten beliefen sich auf 574.875,40 Euro.
Insbesondere in den Sommermonaten ist der Verkehrsabschnitt einer hohen Belastung ausgesetzt. Daher ist eine Trennung des motorisierten und des nicht motorisierten Verkehrs unabdingbar. Mit dem Ausbau wird zugleich die Aufenthalts- und Erholungsqualität für Einheimische und Gäste erhöht. Für die Region rund um Neubukow stellt die Maßnahme eine weitere Aufwertung dar. Gleichzeitig leistet sie einen entscheidenden Beitrag zur touristischen Entwicklung und zur gezielten Besucherlenkung.
Die Planungen für den dritten Bauabschnitt laufen bereits. Planmäßig sollen die Arbeiten in 2027 erfolgen.
