Sozialplanung

Älter werden

Pflegesozialplanung ©Halfpoint | fotolia.comPflegesozialplanung ©Halfpoint | fotolia.com

Pflegesozialplanung

Die demografische Herausforderung ist eines der drängenden politischen Themen für die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern. Neben einer steigenden Lebenserwartung schwindet häufig das familiäre Hilfepotenzial. Zusätzlich steigen die Anforderungen an das professionelle Pflegepersonal in dem viertgrößten Landkreis Deutschlands. Die pflegerische Versorgung der Bevölkerung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Zentrales Herzstück ist dabei die sogenannte integrierte Pflegesozialplanung, mit deren Hilfe die pflegerisch bedeutsame Versorgungsstruktur weiterentwickelt wird. Kommunale Pflegesozialplanung beinhaltet zunächst die Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der ambulanten, teil- und vollstationären Pflegeangebote. Sie bezieht aber auch die angrenzenden Angebote der Altenhilfe und der gesundheitlichen Hilfe inklusive Prävention und Rehabilitation mit ein.

Eine Pflegesozialplanung untersucht vorrangig den Themenkomplex Pflege in Verbindung mit der Bevölkerungsprognose und versucht so, zukünftige Bedarfe zu ermitteln. Darüber hinaus werden angrenzende und zusammenhängende Bereiche fokussiert. Neben beteiligungsorientierten Workshops und Expertengesprächen werden mittels einer Anbieter- und Kommunalbefragung mehrere Handlungsfelder offen gelegt. Unter anderem sind es folgende Handlungsfelder:

  • Pflege
  • Information
  • Beratung
  • Teilhabe
  • Engagement
  • Wohnen

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept - ein Leitfaden für Städte, Ämter und Gemeinden

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gibt in der Broschüre "Nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren" Empfehlungen und Eckpunkte für die Entwicklung seniorenpolitischer Gesamtkonzepte für die Landkreise und kreisfreien Städte und bietet damit einen Leitfaden für Städte, Ämter und Gemeinden.

Wohnen im Alter

Der Flyer „Wohnen im Alter“ soll Bürger:innen über die Vielzahl von Begrifflichkeiten in Bezug auf das Wohnen im Alter aufmerksam machen und so als Hilfestellung für einen geplanten Umzug dienen.

Nach oben